Am Freitagabend ist in Bestensee ein PKW in einen Gartenzaun gefahren, wobei der Fahrer anschließend vom Unfallort flüchtete. Wie die Polizei mitteilte, konnten die Beamten den Tatverdächtigen noch unweit des verlassenen Fahrzeuges antreffen. Der Mann stand augenscheinlich unter dem kombinierten Einfluss von Cannabis und Alkohol, was nach Angaben der Polizei der Grund für seine Flucht gewesen sein dürfte. Die Kriminalpolizei ermittelt nun gegen ihn wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort sowie Gefährdung des Straßenverkehrs.
Fahrer flüchtet nach Unfall in Bestensee
Am Freitagabend, in den frühen Abendstunden, meldeten Anwohner der Polizei einen verlassenen PKW in Bestensee, der in einen Gartenzaun gefahren worden war. Im Fahrzeug befand sich zu diesem Zeitpunkt keine Person mehr, denn der Fahrer hatte den Unfallort bereits verlassen. Die eingesetzten Beamten machten sich daher unmittelbar auf die Suche und trafen den Tatverdächtigen noch in der Nähe des Fahrzeugs an. Bei der Kontrolle ergab sich, dass der Mann augenscheinlich unter dem kombinierten Einfluss von Cannabis und Alkohol stand, was nach Einschätzung der Polizei auch der Grund für die Unfallflucht in Bestensee gewesen sein dürfte – der Fahrer hatte das Weite gesucht, um einer Überprüfung zu entgehen.
Wie die Polizei weiter mitteilte, lieferte die Inaugenscheinnahme des Fahrzeugs zusätzliche Erkenntnisse. An dem PKW fanden sich Schäden, die sich nicht allein durch den Aufprall in den Gartenzaun erklären ließen, denn die festgestellten Beschädigungen übertrafen das Ausmaß, das der gemeldete Unfall verursacht hätte. Darüber hinaus entdeckten die Beamten im näheren Umfeld des Tatorts ein Verkehrszeichen mit frischen Beschädigungen, das nach bisherigen Erkenntnissen ebenfalls durch den PKW verursacht worden sein dürfte.
Ermittlungen nach Unfall mit Drogen und Alkohol
Angesichts des Verdachts auf eine Fahrt unter dem Einfluss berauschender Mittel veranlassten die Polizeibeamten eine beweissichernde Blutentnahme, die im weiteren Verfahren Aufschluss über das Ausmaß der Beeinträchtigung geben soll. Seinen Führerschein beschlagnahmten die Beamten noch vor Ort. Die Kriminalpolizei übernahm anschließend die weiteren Ermittlungen und prüft nun den Vorwurf des unerlaubten Entfernens vom Unfallort sowie der Gefährdung des Straßenverkehrs.
Im Rahmen der Ermittlungen zur Unfallflucht in Bestensee wird zudem geklärt, ob der Tatverdächtige für alle festgestellten Schäden – darunter die Beschädigungen am PKW selbst sowie am aufgefundenen Verkehrszeichen – verantwortlich ist. Dem Beschuldigten drohen neben dem bereits eingeleiteten Entzug der Fahrerlaubnis auch strafrechtliche Konsequenzen in mehreren Punkten. Ob sich die Vorwürfe in vollem Umfang bestätigen, wird das laufende Verfahren der Kriminalpolizei zeigen.
Weitere Polizeimeldungen aus dem Landkreis Dahme-Spreewald
Schulzendorf: Samstag, am frühen Morgen, wurden Polizeibeamte durch den Rettungsdienst hinzugezogen. Grund der Alarmierung war eine 18-Jähriger, welcher mit einem E-Scooter gestürzt war. Der junge Mann wurde durch die Rettungskräfte in ein Krankenhaus verbracht, um seine Verletzung versorgen zu lassen. Bei ihm wurde eine strafrechtlich relevante Alkoholisierung festgestellt, weshalb bei ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Der besagte E-Scooter war nicht versichert, weshalb sich der Mann nicht nur wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, sondern auch wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz strafrechtlich verantworten muss.
Königs Wusterhausen: In der Nacht von Samstag auf Sonntag meldete die Regionalleitstelle Lausitz bei der Polizei ein brennendes Motorrad. An dem Kraftrad war ein Kennzeichen angebracht, weshalb nachvollzogen werden konnte, dass das Kraftrad nach Diebstahl in Fahndung stand. Nach Würdigung der Gesamtumstände konnte eine Selbstentzündung ausgeschlossen werden, die Spezialisten der Kriminaltechnik übernahmen daher die Spurensicherung. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte das Kraftrad an den Eigentümer übergeben werden. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Dahme-Spreewald: In der Zeit von Freitag bis Sonntag hatte die Polizei ein besonderes Augenmerk auf die Verkehrsteilnehmer. Grund dafür sind die anstehenden Osterfeiertage, an welchen erfahrungsgemäß vermehrt Alkohol getrunken wird. In dem genannten Zeitraum konnten acht Verkehrsteilnehmer festgestellt werden, welche ein Kraftfahrzeug führten, obwohl sie unter dem Einfluss eines oder mehrerer berauschender Mittel standen.
Schönefeld: Am Freitagmorgen bemerkte der Besitzer eines 18 Jahre alten Mitsubishi Lancer den Diebstahl seines Fahrzeugs. Der Wagen war am Vorabend in der Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses abgestellt worden. Es wurde Strafanzeige wegen Diebstahls in besonders schwerem Fall aufgenommen. Direkt folgende Fahndungsmaßnahmen führten bisher nicht zum Auffinden des Fahrzeuges.
Schönefeld: Unbekannte Täter hebelten am Freitagabend im öffentlichen Verkehrsraum den Kofferraum eines Skoda Octavia auf. Dabei zersprang die Heckscheibe des Fahrzeugs. Da der Kofferraum leer war, machten die Täter keine Beute. Es entstand Sachschaden.
Schönefeld: Nach bisherigen Erkenntnissen demontierten unbekannte Täter den vorderen Stoßfänger sowie beide Frontscheinwerfer eines VW Golf. Das betroffene Fahrzeug war zum Tatzeitpunkt von Freitagabend bis Samstagvormittag in der verschlossenen Tiefgarage des Mehrfamilienhauses abgestellt. Der entstandene Sachschaden wird auf 7000 Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen.
Schönefeld: In der Nacht von Freitag zu Samstag fiel aufmerksamen Autofahrern eine Person im Bereich Waltersdorf auf, die auffällig oft die Straßenseite wechselte. Bei der Kontrolle des 30-jährigen offensichtlich obdachlosen Mannes stellten die Beamten einen offenen Haftbefehl (Ersatzfreiheitsstrafe) fest. Nach der anschließenden Festnahme wurde dieser in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.
Schönefeld: Im Bereich der Polizeiinspektion Flughafen ereigneten sich im aktuellen Berichtszeitraum insgesamt zwölf Verkehrsunfälle. In drei Fällen entfernten sich Beteiligte unerlaubt vom Unfallort. Bei vier weiteren Zusammenstößen wurde Wild als Unfallursache protokolliert. Personen kamen bei den Unfällen nicht zu Schaden.
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