Etwa 200 Interessierte nahmen am Fußballturnier unter dem Motto „Fair Play! Stop Exclusion!“ teil. Am 04. Februar 2017 wurde in Sandow gegen soziale Ausgrenzung Fußball gespielt. Die Initiative „Zusammen für Cottbus“ ist überwältigt vom Erfolg der Veranstaltung.*
Grenzen überwinden und Zugänge schaffen – mit dieser Zielstellung hatten sich die jungen Menschen der Initiative „Zusammen für Cottbus“ an die Organisation des Fußballturniers begeben. In den Vorjahren hatte man bereits an antirassistischen Fußballturnieren mitgewirkt, doch der Erfolg in diesem Jahr überwältigt die Initiatoren selbst.
„Mit der inhaltlichen Ausweitung des Turniermottos haben wir uns einer neuen Herausforderung gestellt Wir wollen die Menschen in Cottbus näher zusammenbringen, ganz unabhängig davon wer sie sind, wie sie leben oder woher sie kommen.“, erklärt Sprecherin Lena Schütze.
Bei der Umsetzung des Projektes konnte die Initiative „Zusammen für Cottbus“ auf nicht gerade wenige UnterstützerInnen zählen. Neben dem Harlekids e.V. und Think Big stießen auch noch der Bürgerverein Sandow und der FC Energie Cottbus hinzu und setzten somit ein Zeichen für Toleranz und gegen Ausgrenzung in Cottbus. Die Initiative selbst hat die gesamte Organisation ehrenamtlich übernommen.
Lena Schütze sagt dazu: „Es ist wichtig, dass wir CottbuserInnen ein Zeichen in unserer Stadt setzen. Hier ist kein Platz für Intoleranz und Ausgrenzung und die vielen BesucherInnen des Turniers haben uns gezeigt, dass sie unseren Gedanken teilen.“
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Insgesamt nahmen 20 Teams am Turnier teil, über den Tag verteilt besuchten etwa 200 Menschen die Veranstaltung in Sandow. Den Sieg nach Hause holen konnte letztlich das Team „Freestyler“, in dem deutsche Jugendliche gemeinsam mit geflüchteten jungen Menschen aus dem Tschad spielen. Die Initiative „Zusammen für Cottbus“ wird sich aber keinesfalls auf dem Erfolg dieses Turniers ausruhen. Sie planen zukünftig weiterhin die Stimmung in der Stadt mitzugestalten und den Gedanken der Zusammengehörigkeit aller CottbuserInnen in die Zivilgesellschaft zu tragen.
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