Der LHC Cottbus muss am Samstag, 7. November, nicht zum Auswärtsspiel bei der SG Uni Greifswald/Loitz reisen. Die Gastgeber können wegen zahlreicher Krankheitsfälle nicht antreten. Die Punkte gehen an den Tabellenführer der Regionalliga Ostsee-Spree.
Gastgeber aus Loitz haben zu viele kranke Spieler
Die Absage teilten beide Vereine auf Facebook mit. Der LHC Cottbus schrieb, die Gastgeber könnten wegen mehrerer Krankheitsfälle nicht antreten, und wünschte allen betroffenen Spielern gute Besserung. Dass die Partie für Cottbus gewertet wird, bestätigte LHC-Geschäftsführer Matthias Auth auf Nachfrage von NIEDERLAUSITZ aktuell.
Der HSV Peenetal Loitz, der mit der Universität Greifswald die Spielgemeinschaft bildet, schildert den Ablauf ausführlicher. Danach ist der Krankenstand in der ersten Männermannschaft so hoch, dass sie nicht spielfähig ist. Die SG habe den LHC um eine Verlegung gebeten, Cottbus habe zunächst zugestimmt. Einen gemeinsamen Nachholtermin hätten beide Seiten aber nicht gefunden. Im Januar ruhe der Spielbetrieb wegen der Handball-Weltmeisterschaft, die übrigen möglichen Termine lägen in den Ferien oder an Feiertagen.
Verlegung scheiterte an fehlendem Nachholtermin
Anschließend hätten der LHC Cottbus und der Staffelleiter mitgeteilt, am angesetzten Termin festhalten zu wollen, schreibt der Verein aus Vorpommern. Trainer und Mannschaftsrat hätten daraufhin entschieden, auf das Spiel zu verzichten. Die Punkte gingen am grünen Tisch an Cottbus. Die Spieler sollen sich in dieser und in der kommenden Woche auskurieren, damit die Mannschaft zu ihren nächsten drei Heimspielen wieder vollständig fit ist.
In der Vorsaison hatten die Cottbuser in Greifswald noch auf dem Feld gewonnen, mit 34:27 gegen die SG.
LHC Cottbus empfängt am 15. November Vorpommern-Greifswald
Für den LHC Cottbus läuft die Saison bislang makellos. Am vergangenen Wochenende schlug die Mannschaft Schwerin mit 34:21 und blieb nach acht Spielen mit 16:0 Punkten an der Tabellenspitze. Mit dem kampflosen Erfolg in Loitz kommen zwei weitere Punkte dazu. Knapp wurde es bisher nur beim 30:29 beim BFC Preussen in Berlin.
Trainer Bennett Speed hatte nach dem Schwerin-Spiel angekündigt, die Leistung in Loitz bestätigen zu wollen. Dazu kommt es nun nicht. Weiter geht es für das Team mit dem nächsten Heimspiel am Sonntag, 15. November, gegen den HC Vorpommern-Greifswald. Anwurf ist um 17 Uhr, der Kartenvorverkauf läuft.
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