Aus einem ehemaligen Schotterplatz ist im Cottbuser Ortsteil Döbbrick ein neuer Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft entstanden. Wie die Stadt Cottbus mitteilte, sind die Bau- und Pflanzarbeiten rund um die Kirche inzwischen vollständig abgeschlossen. Herzstück der Neugestaltung ist eine multifunktionale Pflasterfläche, die künftig Platz für mobile Händler bieten und gleichzeitig als Begegnungsort für die Menschen im Ortsteil dienen soll. Zwei neue Sitzbänke, ein Staudenbeet, eine Grünfläche mit Esskastanie sowie weitere Pflanzungen ergänzen den neu gestalteten Bereich.
Neuer Treffpunkt rund um die Kirche in Döbbrick
Mit dem Abschluss der Arbeiten hat der Cottbuser Ortsteil Döbbrick/Depsk einen neugestalteten Ortsmittelpunkt erhalten. Wo sich zuvor ein Schotterplatz befand, gibt es nun eine multifunktionale Pflasterfläche. Diese soll künftig unterschiedliche Nutzungen ermöglichen und unter anderem mobilen Händlern Platz bieten. Gleichzeitig ist die Fläche als Treffpunkt für die Menschen im Ortsteil vorgesehen.
Auch das direkte Umfeld der Kirche hat sich verändert. Zwei neue Bänke bieten Sitzgelegenheiten, während ein Staudenbeet und eine Grünfläche mit Esskastanie den Platz ergänzen. Hinzu kommen zwei Solitärpflanzungen an der Kirche. Damit umfasst die Neugestaltung sowohl bauliche Maßnahmen als auch zusätzliche Bepflanzungen. Nach Angaben der Stadt Cottbus soll der Bereich künftig als soziales Zentrum des Ortsteils dienen. Die neue Platzgestaltung schafft dafür eine befestigte Fläche, die sowohl für Begegnungen als auch für die vorgesehenen Händlerangebote genutzt werden kann.
Ortsbeirat und Anwohner begleiten Neugestaltung
An der Umsetzung des Projektes waren mehrere Akteure aus Döbbrick beteiligt. Dazu gehören der Ortsbeirat, der Heimatverein, die Evangelische Kirchengemeinde sowie Anwohnerinnen und Anwohner. Sie brachten sich bereits während der Planung ein und begleiteten das Vorhaben bis zum Abschluss der Bauarbeiten. Ein Teil des Engagements bestand darin, mit verschiedenen kreativen Aktionen Spenden für die Neugestaltung zu sammeln. Darüber hinaus nahmen Beteiligte regelmäßig an den Bauberatungen vor Ort teil und verfolgten so den Fortgang der Arbeiten. Die Stadt Cottbus hebt in ihrer Pressemitteilung insbesondere dieses gemeinschaftliche Engagement hervor. Die Beteiligung beschränkte sich damit nicht auf die ursprüngliche Planung, sondern erstreckte sich auch auf die Finanzierung und die Begleitung der baulichen Umsetzung.
EU-Fördermittel für das Kirchumfeld in Döbbrick
Die Finanzierung der Neugestaltung erfolgte über mehrere Wege. Neben Eigenmitteln der Stadt Cottbus/Chóśebuz und des Ortsteils Döbbrick/Depsk flossen Fördermittel der Europäischen Union in das Projekt. Die Förderung lief über das LEADER-Programm, das Maßnahmen zur Entwicklung ländlicher Räume unterstützt. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) sowie aus Mitteln des Landes Brandenburg. Mit dem Abschluss der Pflanz- und Bauarbeiten ist die Neugestaltung des Kirchumfeldes nun beendet. Der bisherige Schotterplatz steht damit als neu gestalteter Ortsmittelpunkt zur Verfügung. Die geplante Nutzung verbindet Angebote für mobile Händler mit einem öffentlichen Treffpunkt für den Ortsteil.
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Bild: Stadt Cottbus
















