Zum Start des neuen Schuljahres am Montag sind in Cottbus wieder deutlich mehr Kinder auf den Straßen und Schulwegen unterwegs. Wie die Stadt mitteilte, werden in diesem Jahr insgesamt 938 Mädchen und Jungen eingeschult, darunter 767 an staatlichen Schulen. Die Stadt kündigt deshalb verstärkte Kontrollen vor Schulen, auf Schulwegen und in Wohngebieten an, wobei vor allem Geschwindigkeit und falsch abgestellte Fahrzeuge im Fokus stehen. Zusätzlich wurden Schulwege überprüft und an mehreren Stellen bauliche Verbesserungen umgesetzt, unter anderem in der Leipziger Straße, im Schmellwitzer Weg und in der Drebkauer Straße. Unterstützung gibt es außerdem durch Schülerlotsen sowie rote Schulanfängermützen für alle 938 Erstklässler. Mehr dazu im Video ->> Hier klicken
Schulstart in Cottbus bringt mehr Kontrollen
Für insgesamt 938 Mädchen und Jungen beginnt mit der Einschulung ein neuer Lebensabschnitt, darunter 767 Kinder an staatlichen Schulen. Für viele von ihnen bedeutet der Schulstart in Cottbus 2026 zugleich, dass sie erstmals täglich ihren neuen Schulweg zurücklegen. Die Stadtverwaltung appelliert deshalb an alle Verkehrsteilnehmer, in den ersten Schulwochen besonders aufmerksam und rücksichtsvoll unterwegs zu sein.
Manuel Helbig, Leiter des Fachbereichs Ordnung und Sicherheit, erklärt dazu: „Der Schulbeginn ist jedes Jahr ein besonderer Moment – für die Kinder, ihre Familien und auch für alle, die am Straßenverkehr teilnehmen. Gerade Erstklässlerinnen und Erstklässler sammeln neue Erfahrungen im Straßenverkehr. Deshalb sind gegenseitige Rücksichtnahme und angepasste Geschwindigkeit jetzt besonders wichtig.“ Zum Schuljahresbeginn will der Fachbereich Ordnung und Sicherheit deshalb den fließenden und ruhenden Verkehr vor Schulen, auf Schulwegen und in Wohngebieten verstärkt kontrollieren. Ein besonderes Augenmerk richtet die Stadt nach eigenen Angaben auf Geschwindigkeitsüberschreitungen sowie falsch abgestellte Fahrzeuge. Dabei stehen vor allem Bereiche an Schulen und Querungsstellen sowie Geh- und Radwege im Fokus.
Stadt überprüft Schulwege vor dem Schulbeginn
Die Kontrollen sind nach Angaben der Stadt Teil mehrerer Maßnahmen zur Schulwegsicherung. Dazu gehören auch Dialogdisplays, die Verkehrsteilnehmer unmittelbar auf ihre gefahrene Geschwindigkeit aufmerksam machen sollen. Außerdem überprüft die Stadt regelmäßig die Schulwege und bewertet deren Verkehrssicherheit. Bereits vor dem Start des neuen Schuljahres nahm die Verwaltung im Rahmen von Verkehrsschauen sämtliche Grundschulstandorte in Cottbus in Augenschein. Ziel war es laut Stadt, mögliche Gefahrenstellen frühzeitig zu erkennen und zu beseitigen.
Daneben verweist die Verwaltung auf mehrere bauliche Veränderungen der vergangenen Monate. Dazu zählt ein neuer Fußgängerüberweg in der Leipziger Straße, der insbesondere der Waldorfschule zugutekommen soll. Im Schmellwitzer Weg wurde die Gehwegsituation vor dem Humboldt-Gymnasium verbessert. Außerdem erfolgten in der Drebkauer Straße vor der Sportbetonten Grundschule bauliche Maßnahmen für den Radverkehr.
Tempo 30 zwischen Merzdorf und Dissenchen
Auch auf der Ortsverbindung zwischen Merzdorf und Dissenchen gibt es eine Änderung für den Schulweg. Dort gilt laut Stadt bereits seit April zu den Schulwegzeiten eine streckenbezogene Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Kilometer pro Stunde. Sie soll insbesondere Schülerinnen und Schülern der Dissenchener Grundschule mehr Sicherheit bieten. Zusätzlich hat die Stadt dort eine Fahrradspur markiert. Damit soll nach Angaben der Verwaltung die Aufmerksamkeit im Straßenverkehr erhöht und die Situation für Radfahrer verbessert werden.
Schülerlotsen helfen zum Schulstart in Cottbus
Bei der Schulwegsicherung arbeitet die Stadt auch in diesem Jahr mit der Verkehrswacht Cottbus, der Polizei und der DEKRA zusammen. Die Verkehrswacht setzt zum Schulbeginn traditionell Schülerlotsinnen und Schülerlotsen an wichtigen Querungsstellen ein. Sie sollen Kinder dabei unterstützen, Straßen auf ihrem Schulweg sicher zu überqueren.
Außerdem erhalten alle 938 Schulanfängerinnen und Schulanfänger erneut die roten Schulanfängermützen. Möglich wird das nach Angaben der Stadt durch die Unterstützung der DEKRA und des Landes Brandenburg. Die auffälligen Mützen sollen die Sichtbarkeit der Kinder im Straßenverkehr erhöhen und andere Verkehrsteilnehmer frühzeitig darauf aufmerksam machen, dass Schulanfänger unterwegs sind.
Zum Schulstart in Cottbus 2026 richtet die Stadt deshalb noch einmal einen Appell an alle Verkehrsteilnehmer. Manuel Helbig erklärt: „Wir bitten alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, insbesondere in den ersten Schulwochen mit besonderer Vorsicht unterwegs zu sein. Ein umsichtiges und rücksichtsvolles Verhalten trägt entscheidend dazu bei, dass alle Kinder sicher zur Schule und wieder nach Hause gelangen.“
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