Nach rund zweijähriger Bauzeit ist die Landesstraße L 54 in Vetschau/Spreewald wieder für den Verkehr freigegeben. Infrastrukturminister Robert Crumbach, der Vorstandsvorsitzende des Landesbetriebs Straßenwesen, Mike Koehler, und Vetschaus Bürgermeister Chris Mielchen eröffneten die erneuerte Ortsdurchfahrt am heutigen Mittwoch. Der grundhafte Ausbau umfasste einen 1,3 Kilometer langen Abschnitt der Wilhelm-Pieck-Straße und der Juri-Gagarin-Straße. Die Fahrbahn wurde vollständig neu aufgebaut, am Knotenpunkt beider Straßen entstand ein Kreisverkehr. Erneuert wurden zudem Geh- und Radwege, Querungsstellen, zwei Bushaltestellen und die Straßenentwässerung. Die Baukosten liegen bei rund 7,8 Millionen Euro – davon trägt das Land Brandenburg rund 4 Millionen Euro, die Stadt Vetschau/Spreewald rund 3,8 Millionen Euro.
Weniger Lärm, mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer
Die bisherigen Betonplatten und das Großpflaster wurden durch eine Asphaltdecke ersetzt, die den Verkehrslärm verringern soll. Auf beiden Straßenseiten stehen nun durchgängige Gehwege zur Verfügung, neue Querungshilfen erleichtern das Überqueren der viel befahrenen Landesstraße. Auch Engstellen für Radfahrende wurden beseitigt.
„Wir haben nicht nur die Fahrbahn erneuert, sondern den gesamten Straßenraum neu geordnet“, sagte Mike Koehler. Radfahrende hätten mehr Platz und könnten künftig auch die Fahrbahn nutzen. Zugleich seien die Entwässerung und zahlreiche Leitungen erneuert worden. Minister Crumbach betonte den Sicherheitsaspekt: „Die Ortsdurchfahrt ist nun übersichtlicher und sicherer gestaltet. Davon profitieren insbesondere Menschen, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind. Zugleich bleibt die L 54 eine leistungsfähige Verbindung für den täglichen Verkehr.“
„Tor zum Spreewald“ gestärkt
Bürgermeister Chris Mielchen hob die termingerechte Fertigstellung hervor: „Die zeitliche Punktlandung bei der Freigabe unserer Ortsdurchfahrt zeigt, was durch eine starke Zusammenarbeit möglich ist.“ Sein Dank galt dem Landesbetrieb, dem Land, den Baufirmen und den Bürgern für ihre Geduld. Mit der Sanierung schaffe man „eine moderne und sichere Verbindung sowie eine nachhaltige Stärkung unserer gesamten Region als Tor zum Spreewald“.
Im Zuge der Arbeiten entstanden rund 2,6 Kilometer Geh- und Radwege sowie ein 1,4 Kilometer langer Regenwasserkanal. Für den neuen Kreisverkehr wurden unter anderem Leitungen für Fernwärme, Gas, Trinkwasser, Strom und Telekommunikation verlegt; Gas- und Trinkwasserleitungen wurden entlang der gesamten Baustrecke neu gebaut. Nach der Verkehrsfreigabe stehen noch Pflasterarbeiten an den Gehwegen am Ende der Baustrecke vor der Bahnhofstraße an.
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Red. / Presseinformation




