Genuss und Begegnung auf dem Klosterplatz
Für drei Tage wird der Klosterplatz in Cottbus wieder zu einem Treffpunkt für deutsch-polnische Begegnungen. Vom 19. bis 21. Juni 2026 lädt die Stadt Cottbus zum 2. Deutsch-polnischen Bürgerfest ein. Zwischen der Wendischen Kirche und der alten Stadtmauer soll ein Fest mit kulinarischen Angeboten, Musik, Wein und kulturellem Austausch entstehen.
Das Bürgerfest ist zugleich Teil des 33. Cottbuser Stadtfestes. Während die Innenstadt an diesem Wochenende insgesamt zur großen Festmeile wird, setzt der Klosterplatz einen eigenen Schwerpunkt auf Genuss, grenzüberschreitende Kontakte und das Miteinander der beiden Nachbarregionen. Laut Stadt können Besucherinnen und Besucher dort Weine, Spezialitäten und touristische Angebote kennenlernen.
Im Mittelpunkt steht nach Angaben der Stadt das Entdecken zweier Kulturen. Winzerinnen und Winzer, Gastronomiebetreibende sowie Kulturschaffende aus der Region und aus Polen präsentieren ihre Angebote. Dabei geht es nicht nur um Verkostungen und Bühnenprogramm, sondern auch um Gespräche, neue Kontakte und bestehende Partnerschaften.
Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Euroregion Spree-Neiße-Bober gestaltet die Stadt Cottbus ein Rahmenprogramm mit touristischen und kulturellen Schwerpunkten. Das Fest Cottbus soll damit nicht nur ein Treffpunkt für Stadtfestgäste sein, sondern auch die Zusammenarbeit über die Grenze hinweg sichtbar machen. Die Stadt verweist dabei auf die Förderung durch den Kleinprojektefonds der Euroregion im Rahmen des EU-Programms INTERREG VI A Brandenburg-Polen. Die besondere Lage auf dem Klosterplatz gibt dem Bürgerfest einen eigenen Charakter. Der Platz liegt zentral in der Cottbuser Innenstadt und bietet mit der historischen Umgebung einen Rahmen zwischen Stadtfesttrubel, Musik und Begegnung. Gleichzeitig bleibt das Fest direkt in das Stadtfestgeschehen eingebunden.
Musik, Wein und Kultur an drei Festtagen
Der Auftakt ist für Freitag, 19. Juni, geplant. Das Bürgerfest läuft an diesem Tag von 15:00 bis 00:00 Uhr. Nach Angaben der Stadt beginnt das Programm mit einer feierlichen Eröffnung durch Vertreterinnen und Vertreter der Partnerstädte Cottbus/Chóśebuz und Zielona Góra, darunter Oberbürgermeister Tobias Schick.
Anschließend ist eine Gesprächsrunde zum grenzenlosen Genuss der deutsch-polnischen Weinregion sowie zu touristischen Höhepunkten vorgesehen. Musikalisch stehen am Freitag unter anderem die Saspower Dixieland Stompers, das Klaudia Kerstan Quintet und die Band DIE GUTEN auf dem Programm. Damit reicht der Auftakt von traditionellen Klängen bis zu Jazz und Livemusik.
Am Samstag, 20. Juni, läuft das Bürgerfest von 14:00 bis 01:00 Uhr. Die Genussreise durch Weinregionen und touristische Angebote soll dann fortgesetzt werden. Musikalisch sind laut Stadt das Jazzduo Aleksandra Dajworska & Tomasz Markowski, eine Roland Kaiser Double Show, Sascha Lovich sowie Tanz- und Partymusik von Scarlett angekündigt.
Sonntag bringt Jazz, Pop und Festabschluss
Auch am Sonntag, 21. Juni, stehen Begegnung, Genuss und Musik auf dem Klosterplatz im Mittelpunkt. Das Programm läuft von 14:00 bis 22:00 Uhr. Nach Angaben der Stadt sind unter anderem kulinarische Angebote und weitere Möglichkeiten zum Austausch geplant. Für die musikalische Begleitung sorgen am Sonntag das Christiane Altmann Quartett mit Jazz, Rock und Pop sowie das Trio Diana Tobien & Los Testamentos. Den Abschluss des Bürgerfestes gestalten Swingklassiker von Mardi. Damit endet das dreitägige Programm auf dem Klosterplatz am Sonntagabend.
Die Stadt spricht von einem Fest mit Genuss, Musik und Begegnung. Gäste aus Cottbus, der Region und dem Nachbarland Polen sollen auf dem Klosterplatz zusammenkommen. Durch die Verbindung mit dem Stadtfest kann das Bürgerfest auch Menschen erreichen, die beim Bummel durch die Innenstadt auf das Programm aufmerksam werden.
Damit ergänzt das 2. Deutsch-polnische Bürgerfest Cottbus das Stadtfestwochenende um einen europäischen und grenzüberschreitenden Schwerpunkt. Auf dem Klosterplatz sollen regionale Angebote, polnische Beiträge, Musik und Kulinarik zusammenfinden. Nach Angaben der Stadt steht dabei vor allem das gemeinsame Feiern bestehender Freundschaften und neuer Begegnungen im Vordergrund.
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Red. / Presseinformation




