In Cottbus haben Polizeibeamte in der Nacht zu Montag ein großflächiges Hakenkreuz an der Fassade der Synagoge in der Spremberger Straße festgestellt. Nach Angaben der Polizei wurde das Symbol zunächst abgeklebt, da eine sofortige Entfernung nicht möglich war. Die Ermittlungen hat der Staatsschutz übernommen. Die Polizei bittet nun die Bevölkerung um Hinweise zu möglichen Tatverdächtigen.
Polizei entdeckt verfassungsfeindliches Symbol
Wie die Polizei mitteilte, stellten Einsatzkräfte am heutigen Montagmorgen kurz nach 03:30 Uhr im Rahmen einer Streifenfahrt ein Hakenkreuz an der Synagoge in der Spremberger Straße in Cottbus fest. Das Symbol hatte eine Größe von etwa 150 mal 200 Zentimetern und war deutlich sichtbar an der Fassade angebracht.
Die Beamten dokumentierten den Vorfall umgehend. Da sich das Hakenkreuz vor Ort zunächst nicht entfernen ließ, wurde es nach Angaben der Polizei mit Unterstützung der Feuerwehr abgeklebt. Die vollständige Beseitigung sollte im Laufe des Tages erfolgen.
Ermittlungen durch Staatsschutz aufgenommen
Parallel zur Sicherung des Tatortes suchten die eingesetzten Kräfte das Umfeld nach möglichen Tatverdächtigen ab. Diese Maßnahmen blieben jedoch ohne Erfolg. Wie die Polizei weiter mitteilt, hat inzwischen der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. Hintergrund ist der Verdacht auf eine politisch motivierte Straftat.
Die Polizei bittet nun die Bevölkerung um Unterstützung bei der Aufklärung des Vorfalls. Gesucht werden Zeugen, die in der Nacht Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu verdächtigen Personen geben können.
Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung
Nach Angaben der Polizei werden insbesondere folgende Hinweise benötigt:
- Wer hat die Tat beobachtet?
- Wer hat im Umfeld verdächtige Personen gesehen?
- Wer kann Angaben zur Identität möglicher Tatverdächtiger machen?
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeidirektion Cottbus/Spree-Neiße unter der Telefonnummer 0355-4937-1227 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen. Zudem besteht die Möglichkeit, Hinweise online zu übermitteln.
Die Ermittlungen dauern an.
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