Auch nach dem Ende eines Bundesprogramms soll die Belebung der Cottbuser Innenstadt weitergehen. Wie die Stadt Cottbus mitteilt, stehen dafür künftig neue Fördermittel bereit. Ziel ist es, erfolgreiche Projekte fortzuführen und neue Ideen aus der Bürgerschaft zu unterstützen. Projektanträge können ab sofort eingereicht werden. Mehr Informationen gibt es online unter www.cottbus.de unter dem Stichwort Städtebauförderung. Mehr dazu im Video ->> Hier klicken
Neuer Fonds soll Innenstadt weiter beleben
Nach Angaben der Stadt Cottbus wurde die Innenstadt seit 2022 durch das Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ gefördert. Ein zentraler Bestandteil war dabei der sogenannte Innenstadtfonds. Über diesen konnten mehr als 70 Projekte aus der Bürgerschaft umgesetzt werden. Dafür wurden rund 570.000 Euro eingesetzt. Um diese Entwicklung fortzuführen, setzt die Stadt nun auf ein neues Instrument. Im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Lebendige Zentren“ wurde ein sogenannter Verfügungsfonds beantragt und bewilligt. Laut Stadt stehen dafür künftig jährlich rund 100.000 Euro zur Verfügung.
Förderung für Projekte und Ideen aus der Stadt
Mit dem Fonds können weiterhin kleinere Projekte und Maßnahmen unterstützt werden, die zur Belebung der Innenstadt beitragen. Dazu zählen unter anderem Veranstaltungen, Ausstellungen, Märkte oder Aktionen im öffentlichen Raum. Auch Maßnahmen wie Begrünung, Beleuchtung, Stadtmobiliar oder künstlerische Projekte können gefördert werden. Wie die Stadt mitteilt, richtet sich das Angebot insbesondere an Bürgerinitiativen, Vereine sowie weitere Akteure aus der Stadtgesellschaft. Ziel sei es, die Innenstadt aktiv mitzugestalten und neue Impulse zu setzen.
So funktioniert der Verfügungsfonds
Der Fonds basiert auf einem Mischfinanzierungsmodell. Bis zu 50 Prozent der Mittel stammen aus der Städtebauförderung von Bund, Land und Kommune. Die restlichen Mittel müssen von den Antragstellern selbst oder durch private Partner eingebracht werden. Pro Projekt können laut Stadt maximal 10.000 Euro gefördert werden. Projektanträge können ab sofort eingereicht werden. Ansprechpartnerinnen im Fachbereich Stadtentwicklung sind Jenny Büttner (Tel. 0355 612 4139, [email protected]) und Susan Baudach Scholz (Tel. 0355 612 4106, [email protected]). Weitere Informationen stellt die Stadt auf ihrer Internetseite zum Thema Städtebauförderung bereit.
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Red. / Presseinformation



