Die abgebrannte Halfpipe der Skateranlage in Cottbus-Schmellwitz soll einen adäquaten Ersatz am selben Standort erhalten. Das wurde im Rahmen der letzten Stadtverordnetenversammlung im März 2026 bekannt, bereits im Sommer soll mit dem Aufbau begonnen werden.
Halfpipe in Schmellwitz brannte 2025 ab
Im April 2025 zerstörte ein Feuer die Halfpipe der Skateranlage im Freizeitpark Neue Straße in Cottbus-Schmellwitz. Wie wir damals berichteten, rückte die Berufsfeuerwehr Cottbus in der Nacht aus und brachte den Brand zügig unter Kontrolle – zum Brandartikel aus der Nacht des Feuers. Laut Stadtverwaltung sind weitere Elemente der Anlage weiterhin nutzbar. Deathbox, Ollibox und Quarterpipe blieben erhalten – allein die Halfpipe fiel den Flammen zum Opfer.
Stadtverordneter Jürgen Siewert von der Fraktion UNSER COTTBUS!/FDP fragte im März 2026 bei der Stadtverwaltung nach der Zukunft der Anlage. Die Antwort gab Bürgermeisterin Doreen Mohaupt am vergangenen Mittwoch bei der Stadtverordnetenversammlung.
Brandstiftung vermutet, Täter noch nicht ermittelt
Nach Angaben der Stadtverwaltung hat die Polizei infolge des Brandes eine Strafanzeige gestellt. Die Ermittler gehen laut Antwortschreiben von Brandstiftung als Ursache aus – demnach handelt es sich um Vandalismus. Einen Schadensverursacher haben die Behörden bislang jedoch nicht gefasst. Damit bleibt der Fall weiterhin ungeklärt und die Ermittlungen dauern an.
Kein Versicherungsschutz für Cottbuser Spielplätze
Spielplätze der Stadt Cottbus sind nach Angaben der Stadtverwaltung grundsätzlich nicht gegen Schäden durch Vandalismus versichert. Infolgedessen bestand auch für die Halfpipe in Schmellwitz kein Versicherungsschutz. Die Konsequenz: Die Stadt muss die anfallenden Kosten vollständig aus dem eigenen Haushalt oder über externe Fördermittel finanzieren.
Für den bereits abgeschlossenen Rückbau der zerstörten Halfpipe sind laut Schreiben bisher Kosten in Höhe von 12.000 Euro entstanden. Die Planungs- und Herstellungskosten für einen Neubau lassen sich hingegen noch nicht beziffern. Zunächst erarbeiten Fachplaner laut Mohaupt die ersten Leistungsphasen und ermitteln eine Vorzugsvariante für den Neubau. Erst danach will die Verwaltung konkrete Zahlen nennen.
Neue Halfpipe soll in Schmellwitz entstehen
Trotz der noch offenen Kostenfragen hat die Stadtverwaltung die grundlegende Frage klar beantwortet: Ja, es soll einen adäquaten Ersatz für die zerstörte Halfpipe geben – und zwar am selben Standort im Freizeitpark Neue Straße. Damit soll die Skateranlage in Schmellwitz langfristig in ihrer Funktion erhalten bleiben.
Für die Finanzierung zeichnen sich erste Möglichkeiten ab. Laut Mohaupt habe die Stadt eine anteilige Förderung über das Bund-Länder-Programm Sozialer Zusammenhalt bereits vorgeklärt. Weitere Förderoptionen prüfe die Verwaltung gegenwärtig. Den Baubeginn stellte die Bürgermeisterin für den Sommer diesen Jahres in Aussicht, mit Beendigung noch in diesem Jahr.
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Red. / Presseinformation
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