Am Samstag feiert der neue Ballettabend „Im Verborgenen“ im Großen Haus des Staatstheater Cottbus Premiere. Wie das Theater mitteilte, vereint der Abend zwei Uraufführungen der Choreografen Douglas Lee und Inma López. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Individualität, Persönlichkeit und dem, was Menschen voneinander zeigen oder bewusst verbergen. Karten für die Vorstellung gibt es sowohl im Besucherservice im Großen Haus als auch online unter www.
Zwei Uraufführungen im Ballettabend „Im Verborgenen“
Der Ballettabend setzt sich aus zwei eigenständigen Teilen zusammen, die sich thematisch ergänzen. Den Auftakt bildet die Uraufführung „Fade-Outs“ von Douglas Lee. Der international tätige Choreograf arbeitete unter anderem für das Stuttgarter Ballett, das Norwegische Nationalballett, das New York City Ballet und das Netherlands Dance Theatre. In Cottbus widmet er sich der Frage nach Individualität, Präsenz und dem Verschwinden im Umfeld.
Wie das Staatstheater mitteilt, nutzt Lee das Theater selbst als Metapher. Eine minimalistische Bühne von Pascale Arndtz mit einer markanten roten Fläche, die an einen Vorhang erinnert, prägt das Bild. Die Kostüme von Angelo Alberti greifen diese Farbwelt auf. Die eigens komponierte Musik von Nicolas Sávva bewegt sich zwischen klassischer und elektronischer Klangsprache und soll die Dynamik der Choreografie unterstützen.
„Goldene Wunden“ und die Philosophie des Kintsugi
Der zweite Teil des Abends trägt den Titel „Goldene Wunden“ und stammt von Inma López, Choreografin und Co-Ballettdirektorin am Staatstheater Cottbus. Laut Theater ließ sie sich von der japanischen Praxis des Kintsugi inspirieren. Dabei werden zerbrochene Gefäße bewusst mit Gold repariert, sodass die Bruchstellen sichtbar bleiben und den Wert des Objekts unterstreichen.
In ihrer Choreografie setzt sich López mit Brüchen, Narben und dem Anspruch auf Perfektion auseinander. Große Bühnenbilder mit monumentalen Fragmenten prägen die Inszenierung. Das Ensemble begibt sich dabei auf eine innere Reise, die von Verletzlichkeit, Aufarbeitung und Heilung erzählt. Grundlage ist die Idee, dass Risse und Brüche Identität formen und nicht verborgen werden müssen. Es tanzt das Ballettensemble des Staatstheater Cottbus.
Termine und Karten
Die Premiere findet am Samstag, 28. Februar 2026, um 19.30 Uhr im Großen Haus statt. Weitere Vorstellungen sind am 7. März 2026 um 19.30 Uhr, am 6. April 2026 um 16.00 Uhr sowie am 18. April 2026 um 19.30 Uhr geplant. Karten sind im Besucherservice im Großen Haus am Schillerplatz 1 erhältlich, telefonisch unter 0355 7824 242 sowie online über www.staatstheater-cottbus.de.
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Red. / Presseinformation
Bild: Bernd Schönberger







