Zu den Vorwürfen, rbb-Chefredakteur Singelnstein hätte auf Intervention von Regierungssprecher Braune einen Beitrag über Ministerpräsident Platzeck zensiert, kommen immer mehr Widersprüche auf.
Anja Heinrich, Generalsekretärin der CDU Brandenburg, sagt dazu:
„rbb-Chefredakteur Singelnstein widerspricht sich immer mehr. Er muss sich seine Verantwortung gegenüber dem rbb bewusst machen. Im Interview mit Brandenburg Aktuell erklärte er, dass er die Intervention von Braune nachvollziehen konnte, im Spiegel wird er gar mit der Beschreibung ,Überfall-Situation‘ zitiert. Der Redakteursausschuss des öffentlich-rechtlichen Senders widersprach ihm daraufhin, denn vor diesem Gremium sprach er von einem Fehler. Ja, aus unserer Sicht war es auch ein Fehler, zu dem man öffentlich stehen und für den man die Verantwortung übernehmen muss. Dies gebietet nicht nur die Neutralität des öffentlich-rechtlichen Senders, sondern auch der Anspruch der zahlreichen Mitarbeiter des rbb, die tagtäglich unabhängig über unsere Heimat berichten.
Es ist ein schwerwiegender Vorfall, wenn Regierungssprecher Braune bei rbb-Chefredakteur Singelnstein anruft und wenig später in einem Beitrag die Bilder eines vom BER-Desaster überforderten und dünnhäutigen Ministerpräsidenten Platzeck fehlen. Gerade vor dem Hintergrund, dass Singelnstein aktives SPD-Mitglied ist, müsste er jeden Anschein einer parteiischen Haltung und Bevorzugung von SPD-Regierungsmitgliedern absolut vermeiden. Die Ankündigung einer rbb-Mitarbeiterversammlung für kommenden Dienstag zeigt, dass Chefredakteur Singelnstein immer mehr zu einem Problem für den Sender wird.
Nach den ganzen Widersprüchen haben wir kein Vertrauen mehr in die Unabhängigkeit von Chefredakteur Singelnstein.“
Quelle: CDU Brandenburg
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