Zur Intervention des Regierungssprechers Braune beim Rundfunk Berlin- Brandenburg (RBB) erklärt der Landesvorsitzende der Jungen Union Brandenburg, Hans- Wilhelm Dünn:
„Ich fordere den Rücktritt des RBB Chefredakteurs Christoph Singelnstein. In unserer Demokratie ist die freie Presse ein Grundpfeifer für unabhängige Information der Bürgerinnen und Bürger. Unsere Bundesrepublik ermöglicht diese freie Information durch die öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten wie dem RBB. Doch der, auf Wunsch von Regierungssprecher Braune, abgeänderte Bericht zur verschoben Flughafeneröffnung lässt dieses Maß von Verantwortung missen. Vielmehr hat sich der SPD Parteifreund Singelnstein durch seinen Parteifreund Braune ins Handwerk fuschen lassen und die Unabhängigkeit des RBB mit Füßen getreten. Es ist für mich als Demokraten nicht hinnehmbar, dass die Pressefreiheit durch die Regierungskoalition von SPD und Linkspartei beeinflusst wird.“
Nach einem Anruf von Regierungssprecher Braune beim RBB hatte der dortige Chefredakteur Singelnstein im vergangenen Mai einen kritischen Beitrag zur Flughafeneröffnung umschneiden lassen. Der amtierende Ministerpräsident hatte in dem Bericht in einem Interview zu forsch reagiert und den Reporter verbal angegriffen. Die Junge Union Brandenburg lehnt dies ab.
Quelle: Jungen Union Brandenburg
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