Am Samstag zog es viele Cottbuser und Theaterfreunde zum Großen Haus am Schillerplatz. Dieses Mal war die Premiere von „Romeo und Julia“ zum Auftakt der neuen Spielzeit nicht die einzige Attraktion des Abends.
Im Anschluss an die Tragödie von William Shakespeare war nun die Fassade des Großen Hauses zur Bühne geworden. Durch Lichtprojektionen aus mehreren Beamern schien sich die ehrwürdige Spielstätte in vielen Farben zu bewegen. Bei bestem Wetter ließen sich viele Besucher bei Musik und Getränken verzaubern. Aus der Menschenmenge war oft zu hören, dass es eine gelungene Idee ist, unser schönes Theater noch mehr erstrahlen zu lassen.
Die Venus durfte mal nach draußen
Der Wuppertaler Lichtkünstler Gregor Eisenmann projizierte Ornamente, Linien und Bilder aus dem Inneren des Hauses und Szenen der Inszenierung auf die Wände. Vorhandene Fenster bekamen plötzlich kontrastreiche Rahmungen, das Panthergespann rauschte über die Außenwand und die flankierenden Löwen am Eingang ließen sich davon nicht stören. Auch die Venus aus dem Kuppelfoyer durfte sich ihr Theater mal von außen betrachten.
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Ein gelungener Auftakt der neuen Spielsaison! Bitte gern mehr davon!
Fotos: Simone Noack











