Nachbarn Montag, 09 März 2020 von Redaktion / Presseinfo

Bestätigter Coronavirus-Fall am Klinikum Frankfurt (Oder)

Bestätigter Coronavirus-Fall am Klinikum Frankfurt (Oder)

Das Klinikum Frankfurt (Oder) bestätigt den ersten Coronavirus-Fall. Am Wochenende ist bei einer ärztlichen Mitarbeiterin des Klinikums SARS-CoV-2 nachgewiesen worden ist. Sie ist im Rahmen der Kontaktpersonennachverfolgung von einem Indexfall in Berlin getestet worden. Die Mitarbeiterin hat sich aufgrund einer öffentlichen Kontaktpersonensuche unmittelbar gemeldet. Es wurde die sofortige Abstrichuntersuchung auf COVID19 veranlasst. Danach ist die Mitarbeiterin in Absprache mit dem Amtsarzt unmittelbar in die häusliche Isolation gegangen. Gestern Abend lag das positive Testergebnis auf SARS-CoV-2 vor.

Das Klinikum teilte weiter dazu mit:

Das Klinikum hat sehr schnell reagiert. In Absprache mit dem Amtsarzt werden sämtliche Patienten und Mitarbeiter der betroffenen Klinik umgehend auf COVID19 getestet. Die Tests werden im Abstand von drei Tagen wiederholt. Derzeit handelt es sich um 61 Personen, von denen nach den ersten Testergebnissen 53 negativ getestet sind. Sieben Tests hatten eine unspezifische Reaktion und müssen wiederholt werden.

In einem Fall wurde positiv getestet. Hier steht die Bestätigung durch das Referenzlabor noch aus. Die betroffene Person wird bis auf Weiteres nicht im Klinikum eingesetzt. Die weiteren notwendigen Maßnahmen werden durch den zuständigen Amtsarzt festgelegt.

Alle notwendigen Schutzmaßnahmen werden ergriffen, um den Klinikbetrieb uneingeschränkt fortsetzen zu können, in enger Abstimmung mit der obersten Gesundheitsbehörde, der Stadt Frankfurt (Oder) und dem zuständigen Gesundheitsamt.

Es gibt einen abgestimmten Handlungsplan, der den Ablauf bei einem Verdachtsfall des Coronavirus (COVID-19) genau regelt. Alle Schutzmaßnahmen, einschließlich der strikten Isolation betroffener Personen, werden vorgenommen. Es wird das Bestmögliche getan, um einer Weiterverbreitung der Erreger entgegen zu wirken.

Bei Symptomen wird empfohlen, sich zuerst telefonisch an den Hausarzt zu wenden oder die 116 117 anzurufen.

Red./Presseinfo

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