Herzberg Donnerstag, 08 August 2019 von Redaktion

Kreismusikschule startet mit neuem Leiter ins Schuljahr

Kreismusikschule startet mit neuem Leiter ins Schuljahr

Die Kreismusikschule „Gebrüder Graun“ hat einen neuen Leiter. Chris Poller setzte sich im Bewerbungsverfahren durch und trat die Position am 15. Juli 2019 an. Der Beigeordnete und Dezernent Roland Neumann begrüßte den Diplommusikpädagogen zusammen mit Kulturamtsleiter Andreas Pöschl am 5. August in der Kreismusikschule in Herzberg auf der Schuljahreseröffnungskonferenz und wünschte ihm für seine Arbeit alles Gute und viel Erfolg. Der 53-jährige ist in Herzberg geboren und wuchs in Uebigau und Calau auf. Mit seiner Lebensgefährtin wohnt er jetzt in Sonnewalde. Seit dreißig Jahren ist Chris Poller in der Kreismusikschule zu Hause. Er hat dort deutliche Spuren als Musikpädagoge für Gesang und Gitarre hinterlassen und auch die Ensemblearbeit vorangetrieben. Der Jazz-Pop-Gesang entwickelte sich unter seiner Regie zu einem Aushängeschild der Kreismusikschule. Nicht zuletzt dafür wurde Chris Poller 2017 der Kunstpreis des Landkreises verliehen.

 

 

Chris Poller folgt in der Leitung der Kreismusikschule Andreas Pöschl nach, der übergangsweise ein Jahr lang die Leitung von Thomas Prager übernahm. Der neue Leiter findet nach eigener Aussage eine sehr gut aufgestellte Schule vor mit einem hohen pädagogischen Anspruch und mit großer Ausstrahlung nach außen. Musikschüler aus dem Landkreis sind heute als Berufsmusiker in renommierten Orchestern zu finden, die in der ganzen Welt mit ihrer Musik Menschen begeistern. Viele Preisträgerinnen und Preisträger beim Wettbewerb „Jugend musiziert“, bis hin zum Bundeswettbewerb beispielsweise, wurden an der Schule von den rund 80 Musikpädagoginnen und –pädagogen ausgebildet. In den vergangenen rund dreißig Jahren entwickelte sich die Einrichtung aus in der Region eher kleinen Musikschulen in Bad Liebenwerda und Finsterwalde zu einer auch über die Kreisgrenzen hinaus anerkannten Bildungseinrichtung. Die Schule gehört heute zu den größten ihrer Art im Land Brandenburg.

 

Foto: Pressestelle Kreisverwaltung/ Torsten Hoffgaard

pm/red

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