Bad Liebenwerda Montag, 03 März 2014 von Benjamin Andriske

Musikschüler demonstrierten ihr Können bei „Best of“. Über 200 Gäste im Bürgerhaus Bad Liebenwerda

Musikschüler demonstrierten ihr Können bei „Best of“. Über 200 Gäste im Bürgerhaus Bad Liebenwerda

Jedes Jahr am ersten Märzwochenende gibt es im Bürgerhaus Bad Liebenwerda ein großes Talenteschaufenster. Gemeinsam mit der Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“ bietet die Kreismusikschule „Gebrüder Graun“ ihren leistungsstärksten Schülern eine besondere Gelegenheit, um ihr Können vor Publikum zu demonstrieren. Am 2. März war es wieder soweit. Rund 200 Gäste ließen sich das Sonderkonzert nicht entgehen, um die jüngsten Gewinner beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ hautnah zu erleben. Von 50 Startern aus dem Landkreis hatten sich vor wenigen Wochen in Spremberg 25 Musikschüler für den bevorstehenden Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ Ende März in Eberswalde qualifiziert. Fast alle waren auch bei der mittlerweile 11. Auflage von „Best of“ in Bad Liebenwerda dabei.
Darunter das Trompetenquartett mit Lars Flechsig, Jannik Zimmermann, Cornelius Pilz und Hannes Schmidt; Konstantin Heinke am Klavier; Tina Kaufke (Gesang); Tina und Tanja Tepper (Saxophon und Klarinette); das Gitarrenduo Markus Uschner und Nic Dietsche; das Klarinettenquartett Jana Reichelt, Johanna Ertle, Marie Kirschke und Lisa Warsönke, und an Schlagwerk und Klarinette waren Tim Rudolf, Pascal Städter, Marie Hauke und Klara Weber zu erleben.
Als einer der besten Musikschüler 2013 nahm Friedrich Körner diesmal nach Leon Henze im Vorjahr den „Frank-Pietersen-Wanderpokal“ der Kreismusikschule für seine Leistungen beim Bundes- und Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ entgegen. Beim diesjährigen Regionalwettbewerb in Spremberg holte er mit 25 Punkten die höchst mögliche Wertung und errang zudem den Sonderpreis Drum-Set.
Musikschulleiter Thomas Prager war dann auch mächtig stolz auf die Leistungen seiner Schüler und verwies in seiner Ansprache auf die vielen Erfolge im vergangenen Jahr: „Die Ergebnisse unterstreichen einmal mehr die hohe Qualität im Bereich der Begabtenförderung und als Talenteschmiede. Mit Fug und Recht kann man daher vom Landkreis behaupten, dass hier die Musik spielt“, sagte Thomas Prager.
Zur guten Tradition von „Best of“ gehören inzwischen die Auftritte ehemaliger Musikschüler. In diesem Jahr hatte Schulleiter Thomas Prager Christopher Lichtenstein eingeladen. Der gebürtige Herzberger hatte im Alter von sechs Jahren mit dem Klavierspiel bei Fachbereichsleiter Rainer Frieß in der Regionalstelle Herzberg begonnen. Später studierte er an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig sowie an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien Kirchenorgel. Darüber hinaus war der jetzige Lehrer an der Kreismusikschule mehrfach selbst Preisträger auf höchster Stufe beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. Christopher Lichtenstein ist neben seiner Tätigkeit als Lehrkraft für Kirchenorgel auch an der Musikschule „Johann Sebastian Bach“ in Köthen tätig. Als Höhepunkt des Best-of-Konzertes im Bürgerhaus spielte er Werke von Maurice Ravel und Claude Debussy am Klavier.
Das Sonderkonzert wurde auch in diesem Jahr maßgeblich von der Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“ unterstützt. Vorstandsmitglied Thomas Hettwer überreichte der Kreismusikschule 5.000 Euro für die Fortsetzung der erfolgreichen Gesangsausbildung. Stellvertretend für diesen Bereich nahmen Musikschullehrer Sebastian Pöschl und Tina Kaufke, die beim regionalen Wettbewerb um den „Finsterwalder Sänger“ 2012 mit dem Förderpreis geehrt wurde, den Scheck entgegen.
Quelle: Landkreis Elbe-Elster
Foto1: Tanja (Klarinette) und Tina Tepper (Saxophon)
Foto2: Musikschulleiter Thomas Prager (l.) und die Teilnehmer der 11. Auflage des „Best-of“-Konzertes trafen sich zum gemeinsamen Abschlussfoto auf der Bühne im Bürgerhaus Bad Liebenwerda.

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