Landkreis
Dahme Spreewald Mittwoch, 12 Mai 2021 von Redaktion / Presseinfo

Zeugen gesucht: Unbekannte setzten in Königs Wusterhausen Blumenkränze in Brand

Zeugen gesucht: Unbekannte setzten in Königs Wusterhausen Blumenkränze in Brand

Unbekannte haben am Samstag in Königs Wusterhausen Blumenkränze sowie ein Plakat in Brand gesetzt. Die Blumen wurden zuvor zur Erinnerung an die Verfolgten des Naziregimes und zur Erinnerung an den Tag der Befreiung am sowjetischen Denkmal im Schlosspark niedergelegt. Zeugenaussagen nimmt die Polizeiinspektion Königs Wusterhausen entgegen. 

Die Polizei teilte weiter dazu mit: 

Königs Wusterhausen: Am Samstag den 08.05.2021 wurden zur Erinnerung an die Verfolgten des Naziregimes und zur Erinnerung an den Tag der Befreiung im Rahmen der Veranstaltungen in Königs Wusterhausen am sowjetischen Denkmal (VdN-Denkmal) im Schlosspark an der Gerichtsstraße u. a. ein Blumenkranz von der Partei Bündnis 90/ Die Grünen, sowie einzelne Blumen und ein Plakat niedergelegt. Im Tatzeitraum vom 08.05.2021, 20:00 Uhr bis zum 09.05.2021, 10:50 Uhr wurden diese durch einen unbekannten Täter unmittelbar vor dem Denkmal zusammengelegt und in Brand gesetzt.

Im Zusammenhang mit den kriminalpolizeilichen Ermittlungen werden nun Zeugen gesucht, die Hinweise auf den oder die Täter geben können. Wenn sie Hinweise zu der Tat und/oder dem unbekannten Täter haben, rufen sie die Polizeiinspektion Dahme Spreewald unter der Rufnummer 03375-270-0 an oder nutzen sie unsere Internetwache www.polizei.brandenburg.de

Ausgangsmeldung vom Montag: 2027    Ermittlungen nach Sachbeschädigung, Königs Wusterhausen, (DS): Der Polizei wurde am Sonntag gegen 12:30 Uhr angezeigt, dass die Blumengebinde am VDN-Ehrenmal in der Gerichtsstraße in der voran gegangenen Nacht von Unbekannten beschädigt worden waren. Die umgehend eingeleiteten Ermittlungen der Kriminalpolizei dazu dauern bis zur Stunde an. Kriminaltechniker wurden hinzugezogen, um Spuren zu sichern. Informationen zur Höhe des materiellen Schadens liegen bislang nicht vor.

Weitere Polizeimeldungen aus Dahme-Spreewald: 

Königs Wusterhausen: Die Polizei wurde am Dienstag kurz vor 18:00 Uhr über einen Verkehrsunfall auf dem Fontaneplatz informiert. Ein KTM-Motorrad war an einem stehenden PKW vorbeigefahren und dabei mit einem 4-jährigen Mädchen zusammengestoßen. Das Kind erlitt dabei Verletzungen, die einer medizinischen Versorgung im Krankenhaus bedurften. Die Motorradfahrerin, die ihre Tour fortgesetzt hatte, konnte ermittelt werden. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Schönwalde: Für eine Vollsperrung der Freiwalder Straße sorgte am Dienstag zur Mittagszeit ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Autos. Auf Höhe der Autobahnbrücke waren ein PKW RENAULT, ein ALFA ROMEO und ein HYUNDAI aneinandergeraten. Eine 43-jährige Autofahrerin hatte dabei leichte Verletzungen davongetragen. Bei einer Gesamt-Schadenssumme von rund 15.000 Euro mussten Abschleppdienste angefordert werden.

Königs Wusterhausen, Luckau, Zeesen: Die Missachtung der Vorfahrtsregelung war Dienstagmittag die Ursache eines Verkehrsunfalls in Königs Wusterhausen. An der Ecke der Heinrich-Heine- zur Goethestraße war ein SEAT-Kleinwagen mit einem VW zusammengestoßen. Trotz eines Sachschadens von etwa 9.000 Euro blieben beide Autos fahrtüchtig. Aus gleicher Ursache war es gegen 15:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 96 gekommen. Zwischen Luckau und Wierigsdorf war ein PKW ROVER mit einem OPEL kollidiert, was rund 17.000 Euro Sachschaden zur Folge hatte. Beide Autos waren anschließend ein Fall für Abschleppdienste und die Feuerwehr kam zum Abbinden ausgelaufener Flüssigkeiten zum Einsatz. Nur wenige Minuten später wurde die Polizei zu einem Vorfahrtunfall in die August-Bebel-Straße in Zeesen gerufen. Ein MERCEDES-Kleinbus war gegen einen PKW SKODA gestoßen, so dass ein Sachschaden von etwa 2.000 Euro protokolliert werden musste. In allen Fällen blieben die Autoinsassen unverletzt.

Leibsch-Unterspreewald: Am frühen Dienstagnachmittag wurde der Polizei ein Buntmetalldiebstahl angezeigt, von dem eine Firma in der Leibscher Hauptstraße betroffen war. Die Täter waren auf das umfriedete Grundstück eingedrungen und hatten Kupfer- und Aluminiumkabel im Wert von mehrere hundert Euro gestohlen. Inzwischen hat die Kriminalpolizei weitere Ermittlungen übernommen.

Schönefeld: Dass auch Fahrradfahrer bei entsprechendem Alkoholkonsum mit dem Gesetz in Konflikt kommen können, musste am Dienstagnachmittag gegen 16:00 Uhr ein 42-Jähriger im Schwalbenweg feststellen. Durch Polizeibeamte kontrolliert, ergab sein Atemalkoholtest einen Messwert von 2,36 Promille und lag damit weit im Bereich einer Verkehrsstraftat. Zur Sicherung gerichtsfester Beweise wurde die Blutprobe veranlasst. 

A113 bei Schönefeld: Ein Verkehrsunfall im Schönefelder Kreuz sorgte am Mittwochmorgen für einen Stau im Berufsverkehr. Wie der Polizei um 06:45 Uhr gemeldet wurde, war auf dem Zubringer von der BAB 10 zur BAB 113 ein RENAULT-Transporter beim Spurwechsel mit einem LKW-Sattelzug zusammengestoßen. Der Aufprall war so heftig, dass der Transporter anschließend gegen eine Schutzplanke stieß und quer zur Fahrtrichtung zum Stillstand kam. Verletzt wurde dabei niemand, aber der RENAULT war bei einem Gesamtschaden von mindestens 10.000 Euro nicht mehr fahrbereit. Die zur Absicherung der Unfallaufnahme erforderliche Sperrung sorgte bis 09:00 Uhr für einen Stau.

Luckau: Am Dienstagnachmittag wurde der Polizei ein Betrugsversuch angezeigt, dem eine Luckauer Seniorin zum Opfer fallen sollte. Sie war von einem Unbekannten angerufen worden, der ihr die Geschichte von einem schweren Verkehrsunfall ihres Sohnes auftischte. Da dabei angeblich ein Kind verletzt worden war, wurde sie aufgefordert, Bargeld im vierstelligen Eurobereich für eine Kaution aufzubringen. Erst die Rücksprache mit Verwandten verhinderte, dass es zu einer Geldübergabe kam.

Die Polizei gibt deshalb auch zum wiederholten Mal die folgenden Hinweise:
In keinem Fall werden sich Staatsanwälte, Gerichte oder die Polizei telefonisch oder persönlich an Sie wenden, um Bargeld oder gar Wertgegenstände, Schmuck oder Edelmetalle zur Abdeckung offenstehender Verfahren entgegenzunehmen. Kautionen in Form von Bargeld gibt es im deutschen Rechtssystem nicht. Vielmehr geht jeder Forderung ein Schriftwechsel voraus und Sie haben stets die Gelegenheit, sich die Legitimation eines Behördenvertreters von dessen Dienststelle bestätigen zu lassen. Hinweise zu aktuelle Betrugsphänomenen und Tipps, wie sie sich schützen können finden sich auch auf der Internetseite der Polizei des Landes Brandenburg unter https://polizei.brandenburg.de/seite/aktuelle-betrugsphaenomene-im-land-brand/641821.

A13 bei Duben: Polizeibeamte stellten am Mittwochmorgen gegen 05:15 Uhr einen PKW MERCEDES auf dem Standstreifen der Autobahn bei Duben fest, dessen Fahrer offensichtlich eingeschlafen war. Da der Verdacht eines gesundheitlichen Problems nicht auszuschließen war, wurde eine Verkehrskontrolle durchgeführt. In deren Rahmen schaffte ein Atemalkoholtest Klarheit zu den Hintergründen. Der Messwert lag mit 1,72 Promille im Bereich einer Verkehrsstraftat. Der 51-jährige Fahrer war indes anderer Meinung und leistete aktiven Widerstand, so dass er die Fahrt ins Krankenhaus zur Durchführung der erforderlichen Blutprobe gefesselt antreten musste. Die entsprechenden Verfahren wurden eingeleitet und der Führerschein des Mannes sichergestellt. Um die Sicherung des abgestellten Autos kümmerte sich ein Abschleppdienst.

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