Dahme Spreewald Dienstag, 26 November 2019 von Redaktion

A10 bei Niederlehme: Tödlicher LKW-Unfall vor einer Baustelle

A10 bei Niederlehme: Tödlicher LKW-Unfall vor einer Baustelle

Zwischen dem Autobahndreieck Spreeau und der Anschlussstelle Niederlehme ereignete sich am Dienstag ein schwerer Verkehrsunfall, über den die Polizei kurz nach 08:00 Uhr informiert wurde. Vor einer Baustelle bremsten der Fahrer eines LKW-Sattelzuges und der Fahrer eines Kleintransporters. Der Fahrer eines weiteren LKW bemerkte dies ersten Ermittlungen zufolge zu spät und fuhr auf den Transporter auf. Dieser stieß durch die Wucht des Aufpralls gegen einen PKW auf gleicher Höhe. Der 7,5-Tonner fuhr in der Folge auf den Sattelauflieger auf. Während der 44-jährige Fahrer des Kleintransporters schwere Verletzungen erlitt, die eine stationäre Aufnahme im Krankenhaus erforderten, hatte der 56-jährige PKW-Fahrer leichte Verletzungen davongetragen. Der 55-jährige Fahrer des LKW wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und verstarb noch am Unfallort. Für alle vier beteiligten Fahrzeuge mussten Abschleppdienste angefordert werden. Die Gesamthöhe der Sachschäden ist bislang unbekannt. Sachverständige der DEKRA rekonstruieren gemeinsam mit der Polizei den genauen Unfallhergang. Da die A 10 in Fahrtrichtung West voll gesperrt werden musste, kam es bis über die Mittagsstunden hinaus zu einem Stau.

Weitere Polizeimeldungen aus Dahme-Spreewald:

Großziethen: Unbekannte Personen versuchten, sich in der Nacht von Sonntag zu Montag gewaltsam Zutritt zu zwei Wohnhäusern in der Lichtenrader Chaussee zu verschaffen. Dies gelang den Tätern jedoch nicht, es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro. Nach Bekanntwerden des versuchten Einbruchs am frühen Montagmittag leitete die Polizei Ermittlungen ein.

Waltersdorf: In der Grünauer Straße stießen am Montagnachmittag gegen 16:15 Uhr ein FORD-Transporter und ein PKW MAZDA zusammen, so dass ein Schaden von etwa 1.000 Euro entstand. Beide Fahrzeuge blieben fahrbereit.

Schulzendorf: Der Polizei wurde am Montagnachmittag ein Betrugsversuch angezeigt, der nach der bereits hinlänglich bekannten Methode des Gewinnspielversprechens verübt worden war. Eine unbekannte Frau hatte eine Schulzendorfer Seniorin angerufen und einen fünfstelligen Gewinnbetrag in Aussicht gestellt, wenn die Frau dafür Geldkarten im Wert von 400 Euro übergeben würde. Zu einem Schaden kam es nicht, stattdessen zur Einleitung eines Ermittlungsverfahrens.

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei vor zwielichtigen Anrufen mit dubiosen Gewinnversprechen. Lassen Sie sich nicht durch Gerede beeindrucken oder verwirren. Prüfen Sie genau, auf welche Personen und Angebote Sie sich einlassen. Überweisen Sie nie als Voraussetzung für einen Gewinn im Vorfeld Geld auf ausländische Konten, übermitteln Sie nie Gutscheincodes oder -nummern an Fremde. Im Zweifelsfall informieren sie die Polizei.

Freiwalde und Zeuthen: Polizeibeamte stoppten am Montag gegen 15:30 Uhr einen PKW VW auf der A 13 zwischen Duben und Freiwalde, dessen Fahrer augenscheinlich berauscht unterwegs gewesen war. Der Drogenvortest bei dem 30-Jährigen reagierte positiv auf Cannabis, so dass zur Beweissicherung die Blutprobe im Krankenhaus veranlasst wurde. Nicht besser erging es einem RENAULT-Fahrer am Dienstagmorgen. An der Ecke der Miersdorfer Chaussee zum Forstweg in Zeuthen war er um 01:00 Uhr zur Verkehrskontrolle gestoppt worden und auch sein Drogenvortest wies positive Reaktionen auf Cannabis aus. Damit nicht genug, war der 24-jährige Georgier nicht im Besitz eines Führerscheins. Die entsprechenden Verfahren wurden eingeleitet und beiden Männern die Weiterfahrt untersagt.

Königs Wusterhausen: Auf der Chausseestraße in Deutsch Wusterhausen war es am Dienstagmorgen zu einem Auffahrunfall gekommen, wie der Polizei gegen 07:00 Uhr gemeldet wurde. Bei dem Zusammenstoß eines PKW VW mit einem MERCEDES wurde offenbar niemand verletzt, aber bei einem Gesamtschaden von rund 7.000 Euro musste ein Auto anschließend abgeschleppt werden.

Lübben: Auf einem Parkplatz an der Schillerstraße ereignete sich am Montag zur Mittagszeit ein Verkehrsunfall. Beim gleichzeitigen Rangieren zum Einparken hatten sich ein PKW SKODA und ein VOLVO angestoßen. Personen kamen dabei nicht zu Schaden, während die Sachschadensbilanz mit etwa 1.300 Euro angegeben wurde.

Lübben: Der Polizei wurde am Montagnachmittag angezeigt, dass Unbekannte in der voran gegangenen Nacht einen in der Sternstraße geparkten PKW VOLVO aufgebrochen hatten. Aus dem Wageninneren war das Navigationssystem ausgebaut und entwendet worden, so dass ein Schaden von mehreren hundert Euro zu beklagen ist.

Neu Zauche und Kasel-Golzig: Auf der Landstraße zwischen Sacrow und Neu Zauche ereignete sich am Montagabend ein Wildunfall, wie der Polizei um 22:30 Uhr gemeldet wurde. Ein PKW VW war mit einem Wildschwein zusammengestoßen, das anschließend flüchtete. Die Autofahrerin blieb unverletzt und der Golf bei rund 3.500 Euro Sachschaden fahrbereit. Weniger Glück hatte die Fahrerin eines PKW SUZUKI am Dienstagmorgen. Kurz nach 06:00 Uhr war ihr zwischen Kasel-Golzig und Zützen ein Wildschwein ins Auto gelaufen, das anschließend mit einem Schaden von mindestens 2.000 Euro abgeschleppt werden musste. Während das Tier verendete, blieb die Fahrerin unverletzt.

Bersteland: Rettungskräfte und Polizei wurden am Dienstagmorgen kurz vor 05:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesstraße 115 gerufen. Zwischen dem Abzweig Lubolz und der Auffahrt zur BAB 13 waren ein FORD-Kleinwagen und ein PKW ALFA ROMEO zusammengestoßen. Ersten Ermittlungen zufolge war die Ursache eine Unaufmerksamkeit beim Überholen einer Traktorkolonne. Der 53-jährige Fahrer des FORD erlitt dabei Verletzungen, die eine stationäre Aufnahme im Krankenhaus erforderten. Bei insgesamt rund 4.000 Euro Sachschaden musste der Fiesta abgeschleppt werden. Die zur Absicherung des Rettungseinsatzes erforderliche Sperrung der Bundesstraße sorgte bis 06:30 Uhr für Verkehrsbehinderungen im Berufsverkehr.

pm/red

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