Dahme Spreewald Dienstag, 17 September 2019 von Redaktion

Vermutete Brandstiftung: Einkaufszentrum in Wildau brannte

Vermutete Brandstiftung: Einkaufszentrum in Wildau brannte

Seit Dienstagmorgen ermittelt die Polizei zum Verdacht einer Brandstiftung in Wildau. Kurz vor 00:30 Uhr ging eine Meldung zu einem Brandausbruch mitten in einem Wohngebiet in der Fichtestraße bei Feuerwehr und Polizei ein. Ersten Erkenntnissen zufolge stand eine Couch an der Rückseite des Einkaufzentrums in Brand und das Feuer griff noch vor Eintreffen der Feuerwehren auf Gebäudeteile über. Durch die Feuerwehr wurde der Löscheinsatz unter Beteiligung von etwa 170 Kameraden durchgeführt, gleichzeitig begannen die Ermittlungen zum Brandverlauf und dessen Ursache. In dem Gebäude hielten sich zum Zeitpunkt des Brandes keine Personen auf, die Evakuierung umliegender Gebäude wurde geprüft, erwies sich jedoch als nicht notwendig. 

Die Anwohner wurden aufgefordert, auf Grund der massiven Rauchentwicklung ihre Türen und Fenster geschlossen zu halten. Zur Abschätzung des Ausmaßes des Brandortes kam in der Nacht der Polizeihubschrauber zum Einsatz. Der Bereich der Fichte- und Freiheitsstraße war bis in die Vormittagsstunden zur Absicherung des Lösch- und Polizeieinsatzes für den Verkehr gesperrt. Mit einem Bagger wurde am Morgen der Brandschutt auseinandergezogen, um Glutnester zu finden. Zur Höhe der verursachten Sachschäden liegen bislang keine abschließenden Informationen vor. Nach Beendigung der Löscharbeiten erfolgt die kriminaltechnische Untersuchung des Brandortes.

Weitere Polizeimeldungen aus Dahme-Spreewald: 

Wildau: Die Missachtung der Vorfahrt auf der Stolze-Schrey-Straße war am Montag die Ursache eines Verkehrsunfalls, zu dem die Polizei kurz vor 16:30 Uhr gerufen wurde. Ein TOYOTA-Kleinwagen war mit einem PKW NISSAN und anschließend mit einer Straßenlaterne zusammengestoßen. Verletzt wurde dabei niemand. Um die schräg stehende Laterne kümmert sich der städtische Bauhof. Bei einem Sachschaden von insgesamt mehr als 11.000 Euro musste für den Yaris ein Abschleppdienst gerufen werden.

A10 bei Königs Wusterhausen: Die Polizei wurde am Montag gegen 14:45 Uhr über einen Auffahrunfall informiert, der sich in der Anschlussstelle Königs Wusterhausen in Fahrtrichtung West ereignet hatte. Zwei MERCEDES-Sattelzüge waren aufeinander gestoßen, was einen Sachschaden von rund 10.000 Euro zur Folge hatte. Die Fahrer blieben unverletzt, aber die LKW waren nur noch „bedingt fahrbereit“. Kurz nach 16:30 Uhr ereignete sich an gleicher Stelle wiederum ein Auffahrunfall mit zwei PKW. Hier belief sich der geschätzten Schaden auf etwa 4.000 Euro, verletzt wurde niemand.

A10 bei Königs Wusterhausen: Rund 9.000 Euro Sachschaden waren am Dienstagvormittag das Resultat eines Verkehrsunfalls auf dem südlichen Berliner Ring. Beim Spurwechsel nahe der Anschlussstelle Königs Wusterhausen hatte ein LKW-Sattelzug einen PKW DAEWOO touchiert. Verletzt wurde dabei niemand und trotz der Beschädigungen blieben beide Fahrzeuge betriebsbereit.

A10 bei Niederlehme: Kurz nach 16:00 Uhr wurde die Polizei am Montag zu einem Auffahrunfall gerufen, der sich nahe der Anschlussstelle Niederlehme in Fahrtrichtung West ereignet hatte. Bei der Kollision zweier PKW blieben die Insassen unverletzt. Der Sachschaden an den weiter fahrbereiten Autos wurde mit rund 3.000 Euro angegeben.

Niederlehme: Auf der Landstraße zwischen der A 10 und dem Abzweig nach Wildau war es am Montag auf Höhe der Hafeneinfahrt zu einem Verkehrsunfall gekommen. Nach einer Unaufmerksamkeit beim Überholen war ein PKW CITROEN mit einem AUDI zusammengestoßen, so dass ein Sachschaden von mehr als 1.000 Euro zu beklagen war. Verletzt wurde dabei niemand und beide Autos blieben fahrbereit.

Teupitz: Der Fahrer eines Linienbusses der Nahverkehrsgesellschaft rief am Montagabend kurz vor 20:00 Uhr die Polizei, da ein Reh seine Tour zwischen Teupitz und Tornow gestoppt hatte. An der Haltestelle Hohe Mühle war ihm das Tier in den Bus ohne Fahrgäste gelaufen und dabei so schwer verletzt worden, dass es durch einen Schuss aus der Dienstpistole des unfallaufnehmenden Polizeibeamten von seinen Qualen erlöst werden musste. Der Sachschaden am weiter fahrbereiten Bus wurde mit etwa 2.000 Euro angegeben.

Lübben: Auf der Goethestraße war es am Montag zu einem Verkehrsunfall gekommen, der der Polizei um 14:45 Uhr gemeldet wurde. Beim Ausfahren von einem Grundstück war ein PKW BMW mit einem VW-Kleinwagen zusammengestoßen. Verletzt wurde dabei niemand und trotz eines geschätzten Sachschadens von mehr als 5.000 Euro blieben beide Autos fahrbereit.

Luckau: Der Polizei wurde am Montag ein Wildunfall gemeldet, der sich gegen 22:00 Uhr zwischen den Ortsteilen Bergen und Beesdau ereignet hatte. Ein Wildschwein hatte einen FORD-Kleinwagen gestoppt und die Begegnung nicht überlebt. Die Autofahrerin blieb unverletzt, musste aber ihr Auto bei einem Sachschaden von etwa 5.000 Euro abschleppen lassen.

Niewitz-Bersteland: Am Dienstagmorgen wurde der Polizei angezeigt, dass ein MERCEDES-Transporter auf der Van-der-Falk-Allee in der vergangenen Nacht aufgebrochen worden war. Inwieweit etwas gestohlen wurde, ist derzeit noch nicht bekannt. Der Firmenwagen wurde zur Eigentums- und Spurensicherung sichergestellt.

Luckau: Der Polizei wurde am Dienstagmorgen ein Einbruch angezeigt, von dem eine Firma im Ortsteil Zaackow betroffen war. In der vorangegangenen Nacht wurden Baucontainer auf einem umfriedeten Grundstück aufgebrochen, um daraus Werkzeuge zu entwenden. Eine erste Bilanz der Schäden wurde mit rund 5.000 Euro angegeben. Die Polizei ermittelt.

pm/red

Fotos: Feuerwehr Miersdorf

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