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Cottbus Freitag, 01 Oktober 2021 von Redaktion / Presseinfo

Malteser Hausbesuche: Neues Angebot für Senioren in Cottbus

„Wer kann mir mit dem ganzen Behördenkram helfen?“, „Wer hilft mir bei der Fahrt zum Arzt?“ Der Malteser Hilfsdienst bietet ab sofort für Seniorinnen und Senioren in Cottbus Hausbesuche an. Diese sollen verhindern, dass ältere Menschen einsam werden und dabei helfen, dass sie ausreichend mit Angeboten zu unterschiedlichen Unterstützungsmöglichkeiten versorgt sind. Die Telefonate oder Besuche beispielsweise im Lieblingscafé oder bei einem Spaziergang finden nach Absprache statt. In Kontakt treten können Interessierte dafür mit der Projektkoordinatorin Gina Hartrumpf telefonisch 0355/ 5842031 oder per Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Zudem werden derzeit noch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer gesucht. 

Zum Video: Mehr dazu erfahrt ihr im Videotalk im Titelvideo ->> Hier anschauen.

Der Malteser Hilfsdienst teilte dazu mit:

Um zu verhindern, dass die älteren Menschen einsam werden, arbeiten Stadt und Malteser zusammen. Das Ziel: Älteren Menschen die Unterstützung, die es für sie gibt, verständlich näher zu bringen.

In dem neuen Angebot der Malteser „Malteser Hausbesuch“ bieten Mitarbeitende der Hilfsorganisation älteren Menschen gemeinsam mit der Stadt Cottbus individuelle Unterstützung und Beratung. In Informationsgesprächen angepasst an die Bedürfnisse der Interessierten informieren Sie über Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten vor Ort für das selbstbestimmte Leben im Alter. Oftmals gibt es bereits vielfältige Unterstützungsangebote in der näheren Umgebung, welche das Leben der Seniorinnen und Senioren um einiges lebendiger und leichter machen könnten. Skepsis oder ein Mangel an Informationen, sorgen oft dafür, dass diese Angebote nicht wahrgenommen werden. Die Ehrenamtlichen der Malteser, helfen bei der Beantwortung der Fragen wie „Wer hilft mir bei der Fahrt zum Arzt?“, „Wenn ich nicht mehr kochen kann, bringt mir jemand etwas?“, „Wie kann ich mich zuhause sicher fühlen?“ „Wer kann mir mit dem ganzen Behördenkram helfen?“ „Gibt es Unterstützung bei Krankheit oder für den seniorengerechten Umbau der Wohnung?“ „Gibt es Angebote für Menschen in meiner Situation?“ und vieles mehr. Vor ihrem ersten Einsatz werden die Ehrenamtlichen gut qualifiziert und erhalten fortlaufend fachliche Unterstützung.

Die Besuche oder Telefonate finden nach Absprache statt. Falls ein Besuch zu Hause nicht erwünscht ist, kann dieser alternativ auch bei einem Spaziergang an der Spree oder in einem Lieblings-Café stattfinden. Die Ehrenamtlichen sind aus der Nähe und nehmen sich bei einem Gespräch ausreichend Zeit – so wie es die oder der Besuchte wünscht. „Wir hören zu und überlegen mit den besuchten Seniorinnen und Senioren, was sie bräuchten. Wir informieren über alle Angebote im Stadtteil, trägerübergreifend. Wir sind ein Informationsangebot – vielen älteren Menschen reicht es bereits, zu wissen, an wen sie sich wenden können, wenn sich ihre Lebenssituation einmal ändern sollte“, sagt Gina Hartrumpf Projektkoordinatorin „Miteinander-Füreinander“/ Malteser Hausbesuch.

Übrigens: Wer als Ehrenamtliche oder Ehrenamtlicher für solche Besuche ein bis zwei Stunden die Woche Zeit hat, ist herzlich bei den Maltesern willkommen. „Das Interessante an diesem Engagement ist: man lernt viele verschiedene Menschen kennen und erhält selbst einen umfassenden Einblick in das vielfältige soziale Angebot der Stadt“, ist Gina Hartrumpf überzeugt. Sie freut sich auf einen Anruf unter: Tel. 0355/ 5842031 , Mobil: 0160 91939480 oder E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Hintergrund: Die Bevölkerung wird immer älter, und Einsamkeit wird für immer mehr ältere Menschen zu Normalität. Wenn die Mobilität nachlässt, Partner sterben, Freunde nicht mehr zu Besuch kommen können, Corona das Ausgehen erschwert, kann der Tag zu still werden. Aus diesem Grund wollen sich die Malteser mit dem vom Bundesfamilienministerium geförderten Projekt „Miteinander-Füreinander – Kontakt und Gemeinschaft im Alter“ gegen die Einsamkeit einsetzen. Ziel ist es, neue Wege zu finden, auf Seniorinnen und Senioren zuzugehen und somit Altersarmut und Einsamkeit vorzubeugen. Zudem soll in der Öffentlichkeit für das Thema Einsamkeit sensibilisiert werden.

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Red. / Presseinfo

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