Cottbus Donnerstag, 17 September 2020 von Redaktion

Getränkeverkauf an Cottbuser Imbiss verweigert. Mann verletzt Polizist und Arzt

Getränkeverkauf an Cottbuser Imbiss verweigert. Mann verletzt Polizist und Arzt

Am Donnerstagmorgen wollte ein Mann gegen 05:00 Uhr an einem Imbiss am Neumarkt in Cottbus ein weiteres Getränk bestellen. Als ihm dies durch den Mitarbeiter mit Verweis auf seine bereits erhebliche Alkoholisierung verweigert wurde, reagierte dieser aggressiv. Da er einem durch die alarmierten Polizeibeamten ausgesprochen Platzverweis nicht nachkam, wurde der mit 1,86 Promille Alkoholisierte in Gewahrsam genommen. Im polizeilichen Gewahrsam steigerte sich die Aggressivität des 45-jährigen Deutschen wiederum. Zunächst trat er einen Polizeibeamten und wenig später einen hinzugerufenen Arzt gegen den Kopf. Verletzt wurde glücklicherweise dabei niemand. Gegen den Mann wurden Strafanzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und ihnen gleichstehender Personen gefertigt.

Weitere Polizeimeldungen aus Cottbus

Cottbus: Am Lug in Schmellwitz endete am frühen Mittwochnachmittag ein Vorfahrtunfall mit einem Schaden von rund 9.000 Euro. Bei der Kollision eines VW-Transporters mit einem PKW PEUGEOT blieben die Insassen unverletzt und die Fahrzeuge fahrbereit.

Cottbus: Mittwochnachmittag versuchten wiederholt Betrüger, am Telefon Geld von älteren Menschen zu erbeuten. In zwei Fällen hatten sich die Betrüger als Sohn der Angerufenen ausgegeben, um 20.000 Euro für den Kauf eines Autos zu ergaunern. Die beiden Seniorinnen erkannten den Betrugsversuch, beendeten umgehend die Telefonate und informierten die Polizei. Immer wieder und unter verschiedensten Legenden werden besonders Seniorinnen und Senioren um ihr Erspartes gebracht. Ob „Enkel“, „Neffe“, „Nichte“ oder auch „Polizist“, die Anrufer haben es immer auf Geld, Schmuck oder andere Wertgegenstände abgesehen. Vermeintliche Polizisten rufen an, hätten Hinweise auf Betrüger und benötigen die Mithilfe der Angerufenen. „Wir haben bei Betrügern einen Zettel mit Ihrem Namen gefunden und brauchen Ihre Hilfe!“, so oder so ähnlich versuchen Betrüger die Angerufenen zu bewegen, Schmuck und Wertgegenstände „für Untersuchungen vorübergehend auszuhändigen“ oder erfragen auch Kontoverbindungen. Dabei wird sogar die Telefonnummer manipuliert, so dass im Display ein tatsächlich existierender Polizeianschluss vorgegaukelt wird, manchmal auch die Notrufnummer 110. Aber auch an der Haustür klingeln angebliche „Polizisten“, wollen wegen Einbrüchen in der Nachbarschaft ermitteln oder bieten Beratungen an und zeigen dabei gefälschte Dienstausweise vor. Auch hier ist höchste Vorsicht geboten, wenn sich jemand erkundigen möchte, „ob Ihr Geld/Schmuck sicher verwahrt ist?“. Seien Sie misstrauisch und geben Sie den Unbekannten keine Informationen über Wertgegenstände oder Bargeld. Ruft jemand unter der Notrufnummer 110 an, können Sie sicher sein, hier ist ein Trickbetrüger am Werk. Informieren Sie sofort die richtige Polizei (Notruf 110), wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei, auch wenn kein Schaden entstanden ist. Seien Sie auch der Polizei (und anderen unbekannten Personen) gegenüber an der Haustüre misstrauisch und rufen Sie die zuständige Dienststelle oder den Notruf an. Dort kann man den Einsatz bestätigen oder Ihnen Hilfe senden. 

Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter https://polizei.brandenburg.de/seite/aktuelle-betrugsphaenomene-im-land-brand/641821.

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