Bei Urlaub denken die meisten an Erholung und nicht ans Impfen. Und das ist gut so. „Aber ganz außer Acht lassen sollte man den Gedanken an ein Infektionsrisiko nicht. Beispiels-weise wurden 2011 562 Malaria-Fälle gemeldet – über 70 Prozent der Erkrankten hatten keinerlei Prophylaxe betrieben, andere hatten die vorbeugenden Medikamente nicht verordnungsgemäß eingenommen“, betont Burkhard Spahn, Landesvertreter des BKK Landesverbandes Mitte für Berlin und Brandenburg, unter Hinweis auf vom Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlichte Zahlen.
Das RKI empfiehlt, sich beispielsweise auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes oder über den Gesundheitsreiseführer der Weltgesundheitsorganisation WHO über länderspezifische Infektionsrisiken kundig zu machen und ggf. impfen zu lassen. Reiseimpfungen sind generell keine Standardimpfungen und werden in der Regel nicht von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt. „Anders als Schutzimpfungen, für die vor dem Hintergrund der epidemiologischen Situation in Deutschland ein öffentliches Interesse besteht“, so Spahn. Vor der Durchführung von Impfungen im Vorfeld einer Reise kann es sich dennoch lohnen, die Frage der Kostenübernahme mit der Krankenversicherung zu besprechen.
Der BKK Landesverband Mitte
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