Alles beginnt für Sie im Zuschauerraum im Jahr 1941 in einem Wald vor Moskau, springt hin zur „Stunde 0“, oder um genau zu sein, fünf Minuten vor dieser. Dann senkt sich der Eiserne Vorhang und wir gründen den „Arbeiter-und-Bauern-Staat“: An verschiedenen Spielstätten im Theaterhaus sehen Sie szenische Lesungen zu den Themen „Arbeitern“, „Bauern“ und „Staat“ mit Texten aus Heiner Müllers Korrektur und seiner Umsiedlerin in der Regie von Manuel Soubeyrand. Außerdem präsentiert er einen Vergleich der DDR-Verfassung von 1949 mit der von 1968, musikalisch begleitet mit Liedern der Zeit. Tilo Esche zeigt Sketche über das Leben auf der „anderen Seite“, oder zumindest wie es die Werbung gezeigt hat. Der Regisseur Florian Hein inszeniert im Rahmen des Lausitz-Festivals neue Texte von Thorsten Nagelschmidt. Diese Uraufführung steht am Ende dieser Zeitreise – in der Gegenwart.
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pm/red












