Das „Bündnis für lebendige Innenstädte“ in Brandenburg arbeitet bis 2031 weiter. Infrastrukturminister Robert Crumbach und die Partner aus Wirtschaft, Kommunen und Wohnungswirtschaft haben eine neue Vereinbarung unterschrieben.
Land unterstützt Bündnis mit 100.000 Euro im Jahr
Neben dem Infrastrukturministerium gehören die Industrie- und Handelskammern, der Städte- und Gemeindebund, der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU), der Handelsverband Berlin-Brandenburg und die Arbeitsgemeinschaft Städteforum Brandenburg dazu. Das Land gibt dem Bündnis jährlich 100.000 Euro, teilte das Ministerium mit. Gegründet wurde es im Frühjahr 2021.
„Für die Innenstädte gibt es Herausforderungen, aber auch Perspektiven: Als Herzkammern der Stadt mit einer guten Mischung aus Handel, Gewerbe, Tourismus, Wohnen sowie Kultur-, Sport- und Freizeitangeboten“, sagte Crumbach. Konkret helfe das Land mit der Städtebau- und Wohnraumförderung.
IHK Cottbus sieht Innenstädte als Wirtschaftsstandorte
Jens Warnken, Präsident der IHK Cottbus, sprach für die Brandenburger Kammern. „Die Fortführung des Bündnisses ist ein starkes Bekenntnis zu unseren Innenstädten als Wirtschaftsstandorte mit hoher Bedeutung für Lebensqualität, Beschäftigung und regionale Wertschöpfung“, sagte er. Nur wenn Wirtschaft, Kommunen und Landespolitik an einem Strang zögen, blieben die Zentren attraktiv.
Für das Städteforum unterschrieb Lübbenaus Bürgermeister Helmut Wenzel. Die Kommunen kennten die Herausforderungen ihrer Innenstädte und wüssten, welche Lösungen vor Ort nötig seien, sagte er. Gute Beispiele sollen weiter über den Innenstadtwettbewerb bekannt werden. Den hatte das Bündnis ins Leben gerufen, er habe gezeigt, welches Potenzial in den Innenstädten stecke, so Nils Busch-Petersen vom Handelsverband.
AusbildungBewerbung bis 3.1.Ausbildung Verwaltungsfachangestellter (m/w/d)Landkreis Spree-Neiße · Forst (Lausitz)Zur Stelle →Alle 398 Stellen in Südbrandenburg →Leerstand füllen und Innenstädte zum Wohnen stärken
Maren Kern vom BBU nannte den Wandel im Handel, die demografische Entwicklung und steigende Kosten als große Aufgaben. Es gehe darum, Leerstand wieder mit Leben zu füllen und Raum für neue Angebote zu schaffen. Jens Graf vom Städte- und Gemeindebund forderte, dass die Kommunen genug Spielraum behalten, um ihre Innenstädte nach den Bedürfnissen vor Ort weiterzuentwickeln. Wie das konkret aussehen kann, zeigt etwa der Cottbuser Innenstadtfonds.
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Red. / Presseinformation
















