Die Stiftung Fürst-Pückler-Museum lädt blinde und sehbeeinträchtigte Menschen am Samstag, 14. November, um 14 Uhr zu einer inklusiven Führung ins Schloss Branitz in Cottbus ein. Unter dem Titel „Licht im Dunkel“ geht es um die schönsten Lampen und Leuchter für ein winterliches Schloss.
Womit vor 180 Jahren die Salons erhellt wurden
In den Wintermonaten wird es im Schloss Branitz ruhiger und dunkler, Gäste kommen seltener vorbei. So kannte es auch die gräfliche Familie von Pückler. Die Führung geht deshalb der Frage nach, womit vor 180 Jahren die Branitzer Salons beleuchtet und die Räume erhellt wurden. Eine Rolle spielen dabei auch die Kerzenleuchter auf historischen Konsoltischen mit mysteriösen Figuren. Tastmaterialien machen ausgewählte Inhalte auf haptische Weise erfahrbar und sollen so zusätzliche Zugänge zur Sammlung ermöglichen. Zu den Stücken im Schloss Branitz gehört etwa der Kerzenleuchter im Schlafzimmer des Fürsten, den die Stiftung zur Ankündigung der Führung zeigt.
Schloss Branitz ist für Rollstühle nicht zugänglich
Die Stiftung weist darauf hin, dass das Schloss Branitz wegen seiner historischen Bausubstanz nicht barrierefrei und für Rollstuhlnutzende nicht zugänglich ist. Auf dem öffentlichen Parkplatz in der Kastanienallee gibt es ausgewiesene Behindertenparkplätze, von dort ist der Weg zum Schloss kurz.
Termin: Samstag, 14. November 2026, 14 Uhr, Dauer etwa 60 Minuten
Treffpunkt: Schlosskasse, Schloss Branitz, Cottbus
Kosten: 15 Euro pro Person
Tickets: Online-Ticketshop der Stiftung
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