Die Bevölkerung in Brandenburg ist im ersten Halbjahr 2026 um 7.156 Menschen geschrumpft. Ende Juni lebten 2.544.733 Menschen im Land. Das geht aus Zahlen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg hervor.
Mehr Sterbefälle als Geburten in Brandenburg
Von Januar bis Juni kamen in Brandenburg 6.846 Kinder zur Welt, zugleich starben 18.689 Menschen. Der Sterbeüberschuss lag damit bei 11.843. Über die Landesgrenzen zogen 36.645 Menschen nach Brandenburg, 31.868 verließen das Land. Daraus ergibt sich ein Wanderungsgewinn von 4.777 Personen, der den Rückgang aber nicht ausglich.
Die Bevölkerung nahm in jedem der sechs Monate ab. Am stärksten war der Rückgang im Februar mit 1.855 Menschen, im Juni waren es 1.046.
Bevölkerung in Südbrandenburg Ende Juni
Dahme-Spreewald ist mit 179.385 Einwohnern der größte Landkreis der Region. Spree-Neiße kam Ende Juni auf 108.239 Menschen, Oberspreewald-Lausitz auf 106.298 und Elbe-Elster auf 96.412. In Cottbus lebten 94.670 Menschen, in Frankfurt (Oder) 56.489.
Allein im Juni verlor Cottbus 79 Einwohner. 55 Geburten standen 130 Sterbefälle gegenüber, außerdem zogen mehr Menschen über die Landesgrenze weg als zu. In Spree-Neiße sank die Zahl um 76, in Oberspreewald-Lausitz um 59, in Elbe-Elster um 49 und in Dahme-Spreewald um 27. Die vier Landkreise hatten im Juni zwar einen Wanderungsgewinn über die Landesgrenze, die Zahl der Sterbefälle lag aber überall deutlich über der Zahl der Geburten. Frankfurt (Oder) wuchs im Juni um 63 Einwohner.
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Königs Wusterhausen ist die größte Stadt der Landkreise
Die größte Stadt in den vier Landkreisen ist Königs Wusterhausen mit 39.771 Einwohnern. Es folgen Senftenberg mit 23.059, Spremberg mit 20.842 und Schönefeld mit 19.269 Einwohnern. Forst (Lausitz) kam Ende Juni auf 16.833 Einwohner, Lübbenau/Spreewald auf 15.728, Guben auf 15.528 und Finsterwalde auf 15.400. Lübben (Spreewald) hatte 13.981 Einwohner, Lauchhammer 13.767 und Wildau 11.020.
Grundlage ist die Bevölkerungsfortschreibung auf Basis des Zensus 2022. Wie sich die Bevölkerung der Lausitz bis 2040 entwickeln soll, zeigt die Bevölkerungsprognose des Landes.
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Red. / Presseinformation












