Ein Kran-Lkw ist gestern auf der A15 zwischen Roggosen und Forst in Fahrtrichtung Polen mit seinem Aufbau gegen eine Brücke gestoßen. Wie die Polizei mitteilte, war der Kranarm bisherigen Aussagen zufolge nicht ausreichend gesichert und dadurch zu hoch, als das Fahrzeug unter dem Bauwerk hindurchfuhr. Durch den Zusammenstoß lösten sich Betonteile von der Brücke und trafen die Frontscheibe eines nachfolgenden Autos. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand, an den beteiligten Fahrzeugen entstand ein geschätzter Sachschaden von rund 5.000 Euro.
Ungesicherter Kranarm trifft Brücke auf der A15
Der Unfall auf A15 bei Roggosen ereignete sich am Donnerstag kurz nach 13 Uhr in Fahrtrichtung Polen. Nach bisherigen Aussagen war der Kranarm eines Kran-Lkw ungenügend gesichert und dadurch zu hoch, als das Fahrzeug unter einer Brücke hindurchfuhr. Der Aufbau des Lkw stieß daraufhin gegen das Bauwerk. Durch den Zusammenstoß lösten sich nach Angaben der Polizei Betonteile von der Brücke. Diese fielen auf die Fahrbahn und trafen die Frontscheibe eines nachfolgenden Autos. Trotz des Zusammenstoßes und der herunterfallenden Teile wurde niemand verletzt.
Betonteile treffen Frontscheibe eines nachfolgenden Autos
An den beteiligten Fahrzeugen entstand laut Polizei ein Sachschaden von insgesamt rund 5.000 Euro. Weitere Angaben zu den Schäden an den Fahrzeugen enthält die Mitteilung nicht. Auch welche Folgen der Aufprall für die Brücke selbst hatte, war zunächst noch nicht abschließend geklärt. Deshalb sollen Baustatiker das Bauwerk am Freitag genauer in Augenschein nehmen. Dabei sollen nach Angaben der Polizei die genauen Folgen des Zusammenstoßes festgestellt werden. Ob sich aus der Untersuchung weitere Maßnahmen ergeben, geht aus der Polizeimeldung nicht hervor. Ebenso machte die Polizei keine Angaben zu möglichen Sperrungen oder Verkehrsbehinderungen infolge des Unfalls.
Weitere Polizeimeldungen aus Cottbus / Spree-Neiße:
Cottbus: Die Polizei wurde Freitagmorgen gegen 08:00 Uhr in die Max-Grünebaum-Straße gerufen. Unbekannte Täter waren hier auf eine Baustelle gelangt und hatten 25 Meter Stromkabel gestohlen. Der Schaden wurde auf etwa 1.500 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei ermittelt.
Cottbus: Polizisten kontrollierten Donnerstagabend gegen 19:40 Uhr einen E-Roller in der Bautzener Straße. Ein beim 33-jährigen Fahrer durchgeführter Drogenvortest ergab ein positives Ergebnis auf die Stoffgruppe der Amphetamine. Die Weiterfahrt wurde untersagt und die Entnahme einer beweissichernden Blutprobe veranlasst. Dazu kam, dass der Mann ein Einhandmesser und eine weiße pulverartige Substanz bei sich hatte. Er muss sich nun in mehreren Strafverfahren verantworten.
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Cottbus: Bei einem Unfall in der Pappelallee kam Donnerstagnachmittag gegen 16:30 Uhr die Polizei zum Einsatz. Aufgrund eines Fehlers im Bereich der Vorfahrt war ein PKW SAIC mit einem Radfahrer zusammengestoßen, wodurch der 33-jährige Radler verletzt wurde und sich selbständig einem Arzt vorstellen will. Die Fahrzeuge blieben bei einem geschätzten Gesamtschaden von 300 Euro weiterhin fahrbereit.
Cottbus: Die Polizei wurde am Donnerstag gegen 13:15 Uhr zu einem Geschäft in der Schweriner Straße gerufen. Hier waren zwei Männer in einen körperlichen Konflikt geraten, wobei ein 44-Jähriger einen 41-Jährigen schlug. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen eingeleitet.
Cottbus: In eine Kleingartenanlage der Lobedanstraße wurde die Polizei Donnerstagmittag gegen 12:00 Uhr gerufen. Unbekannte waren hier gewaltsam in mehrere Gartenparzellen eingedrungen und hatten Werkzeug sowie Schlüssel entwendet. Dazu kam, dass ein Hakenkreuz und die Zahl 88, jeweils in den Maßen von 25 mal 25 Zentimetern an einen Schrank gesprüht wurden. Neben der Kriminaltechnischen Spurensicherung vor Ort, erfolgte die Einleitung kriminalpolizeilicher Ermittlungen durch den Staatsschutz.
Cottbus, A15: Am Donnerstag wurde die Polizei kurz vor 19:30 Uhr über einen Verkehrsunfall informiert, der sich zwischen den Ausfahrten Cottbus-Süd und Cottbus-Ost in Fahrtrichtung Grenze ereignet hatte. Bei einem OPEL-Kleinwagen war ein Hinterreifen geplatzt, sodass das Auto gegen einen MAN-LKW geschleudert wurde. Nach dem Zusammenstoß fuhr der „Corsa“ ins Bankett und überschlug sich. Von hochgeschleuderten Fahrzeugteilen wurde zudem ein PKW MERCEDES getroffen und beschädigt. Der 44-jährige OPEL-Fahrer hatte leichte Verletzungen erlitten, lehnte aber eine medizinische Versorgung ab. Die anderen Beteiligten blieben unverletzt, aber bei einer vorläufigen Schadensbilanz von mindestens 20.000 Euro mussten beide PKW von Abschleppdiensten geborgen werden.
Guben: Zu einem Einbruch in den Keller eines Mehrfamilienhauses war es im Lausitzer Ring gekommen, wie der Polizei am Donnerstag gegen 17:00 Uhr gemeldet wurde. Unbekannte Täter hatten sich gewaltsam Zutritt verschafft. Ob etwas entwendet wurde, ist Teil eingeleiteter kriminalpolizeilicher Ermittlungen.
Kolkwitz: Der Polizei wurde am Donnerstag ein Betrugsfall gemeldet. Unbekannten Täter hatten sich telefonisch als Polizisten ausgegeben und behauptet, dass der Sohn der Angerufenen verunfallt sei und Geld brauche. Glücklicherweise merkte das die Frau schnell, sodass es zu keinem finanziellen Schaden kam.
Hier nochmal Hinweise der Polizei: Lassen Sie sich niemals am Telefon unter Druck setzen. Weder die Polizei, Staatsanwalt noch ein Gericht werden Zahlungen per Anruf von Ihnen verlangen. Hören Sie hierbei jederzeit auf Ihr Bauchgefühl und ziehen Sie im Zweifelsfall eine Vertrauensperson dazu, um den Wahrheitsgehalt des Anrufs zu überprüfen. Vereinbaren sie Codewörter innerhalb der Familie. Sollte sie einen solchen Anruf erhalten, legen Sie sofort auf, notieren Sie sich die Rufnummer und informieren Sie die Polizei unter der bekannten Notrufnummer 110.
Welzow: In der Dr.-Senst-Straße kontrollierten Polizisten am Donnerstag gegen 11:20 Uhr einen PKW VW. Der „Transporter“-Fahrer hatte sich zunächst der Kontrolle entzogen und war fußläufig geflüchtet. Er konnte durch die Beamten allerdings wenig später gestellt werden. Ein beim 41-jährigen Fahrer durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über zwei Promille, was die Untersagung der Weiterfahrt, die Sicherstellung des Führerscheins und eine beweissichernde Blutprobenentnahme im Krankenhaus nach sich zog. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.
Forst: Der Polizei wurde am Donnerstag gegen 10:15 Uhr der Einbruch in eine ehemalige Schule in der Turnergasse gemeldet. Unbekannte waren gewaltsam in ein Nebengelass eingedrungen und hatten einen Motorhubwagen entwendet. Der entstandene Schaden wurde auf etwa 500 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen eingeleitet.
A15 bei Roggosen: Über einen Verkehrsunfall zwischen Roggosen und Forst in Fahrtrichtung Polen wurde die Polizei am Donnerstag kurz nach 13:00 Uhr informiert. Bei einem DAF-Kran-LKW war bisherigen Aussagen zufolge der Kranarm ungenügend gesichert und somit zu hoch, als das Fahrzeug unter einer Brücke durchfuhr. Der Aufbau stieß gegen das Bauwerk und von herunterfallenden Betonteilen war die Frontscheibe eines nachfolgenden Autos getroffen worden. Verletzt wurde niemand, während sich die Sachschäden an den Fahrzeugen auf etwa 5.000 Euro summierten. Am Freitag werden Baustatiker die Brücke in Augenschein nehmen, um die genauen Folgen des Aufpralls feststellen zu können.
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Red. / Presseinformation




