In Lauchhammer-Ost ist eine weitere bislang unbefestigte Anliegerstraße asphaltiert worden. Wie die Stadt mitteilte, wurde gestern nach der Schillerstraße nun auch die Friedrich-Engels-Straße mit dem sogenannten DSK-Verfahren versehen. Dabei wird eine etwa 1,5 bis drei Zentimeter dünne Asphaltdeckschicht aus Gestein, Bitumenemulsion und Wasser in Kaltbauweise auf die vorhandene Straßenoberfläche aufgebracht. Nach Angaben der Stadt kann die Straße bereits rund 30 Minuten nach dem Einbau wieder befahren werden, die Nutzungsdauer soll mehr als zehn Jahre betragen. Weitere Sanierungen dieser Art sind im Stadtgebiet geplant.
Friedrich-Engels-Straße erhält neue Asphaltdecke
Mit der Friedrich-Engels-Straße in Lauchhammer-Ost hat die Stadt am 12. August eine weitere bislang unbefestigte Anliegerstraße bearbeiten lassen. Nach Angaben der Stadt kam dabei das sogenannte DSK-Verfahren zum Einsatz. Zuvor wurde bereits die Schillerstraße auf diese Weise asphaltiert. Beim DSK-Verfahren in Lauchhammer erhält die vorhandene poröse Straßenoberfläche eine dünne Asphaltdeckschicht. Diese Schicht ist nach Angaben der Stadt etwa 1,5 bis drei Zentimeter stark und besteht aus Gestein, Bitumenemulsion und Wasser. Das Material wird in Kaltbauweise auf die bestehende Oberfläche aufgebracht. Die Stadt setzt damit auf eine Methode, die als Alternative zu einer grundhaften Sanierung genutzt werden kann. Laut Stadt handelt es sich um ein wirtschaftliches und vergleichsweise kostengünstiges Verfahren. Eine vollständige Erneuerung des Straßenaufbaus ist dabei nicht erforderlich.
Ein Vorteil des Verfahrens liegt nach Angaben der Stadt in der kurzen Zeit bis zur erneuten Nutzung der Straße. Bereits rund 30 Minuten nach dem Einbau der Asphaltdeckschicht kann die betreffende Straße wieder befahren werden. Dadurch lässt sich die Maßnahme vergleichsweise schnell umsetzen. Die Stadt gibt für die aufgebrachte Deckschicht eine Nutzungsdauer von mehr als zehn Jahren an. Besonders geeignet sei das Verfahren für Straßen in Wohngebieten, die mittlere Schäden an der Oberfläche aufweisen und nur einer niedrigen bis mittleren Verkehrsbelastung ausgesetzt sind. Damit kommt das Verfahren insbesondere für Straßen infrage, bei denen die vorhandene Oberfläche verbessert werden soll, ohne eine grundhafte Sanierung vorzunehmen. Die dünne Asphaltdeckschicht soll dabei die bisher poröse Oberfläche abdecken.
Stadt setzt auf Sanierung von unbefestigten Straßen
Die Stadt Lauchhammer hat nach eigenen Angaben bereits mehrere Straßen mit dieser Methode sanieren lassen. Mit den bisherigen Maßnahmen habe die Kommune gute Erfahrungen gemacht. Die Friedrich-Engels-Straße reiht sich damit in bereits umgesetzte Arbeiten dieser Art im Stadtgebiet ein. Ziel der Maßnahmen ist es laut Stadt, den hohen Aufwand bei der Instandhaltung von unbefestigten Straßen in Lauchhammer zu reduzieren. Gerade diese Straßen benötigen regelmäßig Pflege. Mit dem Aufbringen der Asphaltdeckschicht verfolgt die Kommune deshalb das Ziel, den notwendigen Instandhaltungsaufwand zu verringern. Welche weiteren Straßen konkret für das DSK-Verfahren in Lauchhammer vorgesehen sind, geht aus der Pressemitteilung nicht hervor. Die Stadt kündigt jedoch an, weitere Sanierungen nach diesem Prinzip durchführen zu wollen.
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Red. / Presseinformation
Bild: Stadt Lauchhammer, Heiko Jahn




