Ein neunjähriges Mädchen ist am Mittwochnachmittag im Freibad an der Reptener Chaussee in Vetschau bewusstlos im Wasser entdeckt worden. Rettungsschwimmer begannen sofort mit der Reanimation, die anschließend von Rettungssanitätern übernommen wurde. Das Kind, das zu einer Berliner Schülergruppe gehört, konnte wieder zu Bewusstsein gebracht und zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht werden. Für den Rettungseinsatz wurde das Freibad geräumt und der Badebetrieb bis zum Abend eingestellt. Notfallseelsorger betreuten die Schülergruppe und die beteiligten Rettungskräfte.
Badeunfall in Vetschau löst Großeinsatz aus
Rettungsdienst und Polizei wurden am Mittwoch gegen 15 Uhr zum Freibad an der Reptener Chaussee in Vetschau alarmiert. Nach Angaben der Polizei hatten Rettungsschwimmer ein bewusstloses Kind auf der Wasseroberfläche entdeckt und unverzüglich mit den Rettungsmaßnahmen begonnen.
Kurz darauf übernahmen eintreffende Rettungskräfte die Reanimation. Wie die Polizei weiter mitteilte, konnte das neunjährige Mädchen wieder zu Bewusstsein gebracht werden. Anschließend brachten Rettungskräfte das Kind zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus.
Bei dem Mädchen handelt es sich nach Polizeiangaben um ein Mitglied einer Schülergruppe aus Berlin. Die Betreuer informierten die Angehörigen über den Vorfall.
Freibad geräumt und Notfallseelsorge im Einsatz
Während des Rettungseinsatzes wurde das Freibad vollständig geräumt. Der Badebetrieb wurde laut Polizei bis zum Abend nicht wieder aufgenommen.
Zur Betreuung der betroffenen Schülerinnen und Schüler sowie der eingesetzten Rettungskräfte kamen unmittelbar nach Bekanntwerden des Einsatzes ehrenamtliche Notfallseelsorger zum Einsatz.
Polizei erinnert an sicheres Verhalten am Wasser
Im Zusammenhang mit dem Einsatz appelliert die Polizei erneut an Eltern, das Verhalten ihrer Kinder im und am Wasser regelmäßig zu üben. Nach Angaben der Beamten kann insbesondere das spontane Springen ins Wasser nach großer Hitze oder Aufregung ein gesundheitliches Risiko darstellen. Dieses lasse sich durch vorsichtiges Abkühlen und regelmäßiges Training verringern.
Außerdem weist die Polizei darauf hin, dass eine bestandene Schwimmprüfung allein keinen unfallfreien Aufenthalt im Wasser garantiere. Kinder sollten deshalb auch beim Baden stets aufmerksam beaufsichtigt werden.
Weitere Polizeimeldungen aus Oberspreewald-Lausitz:
Senftenberg: In der Schlesischen Straße in Sedlitz ist es am Mittwochabend zu einem Unfall gekommen. Ein siebenjähriges Kind war gegen 17:45 Uhr ohne Helm mit dem Fahrrad unterwegs, als es in einem Moment der Unachtsamkeit auf einen geparkten PKW MAZDA auffuhr und dabei mit dessen Heckscheibe kollidierte. Das Kind und ein sorgeberechtigtes Elternteil wurden mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Es entstand ein Sachschaden von rund 750 Euro.
Senftenberg: Am Stadthafen wollte ein Motorradfahrer am Mittwoch kurz nach 19:30 Uhr sein Fahrzeug abstellen, verlor jedoch aufgrund eines Bedienfehlers die Kontrolle über die Maschine, die stattdessen beschleunigte und umstürzte. Dabei erlitt der Fahrer Verletzungen, die eine Aufnahme in ein Krankenhaus erforderlich machten. Das nicht mehr fahrbereite Motorrad hinterließ Kühlflüssigkeit und Schäden im Asphalt. Der Gesamtschaden beziffert sich auf rund 2.500 Euro.
Großräschen: Am Mittwochabend kurz nach 18:30 Uhr tankte der Fahrer eines silbernen FORD „Focus“ für über 300 Euro Diesel und verließ die Tankstelle, ohne zu bezahlen. Bei der Überprüfung der Kennzeichen des Wagens stellte sich heraus, dass diese vor kurzem von einem anderen Fahrzeug entwendet worden waren. Nun ermittelt die Kriminalpolizei zu diesem Vorfall.
Senftenberg: Im Rahmen der Streifentätigkeiten kontrollierten Beamte am Mittwoch gegen 15:30 Uhr in der August-Bebel-Straße die Fahrerin eines E-Scooters. Es stellte sich heraus, dass die Frau offenbar alkoholisiert unterwegs war, weswegen eine beweissichernde Blutabnahme angeordnet wurde. Die Weiterfahrt wurde ihr untersagt.
Senftenberg: Am frühen Donnerstagmorgen gegen 01:15 Uhr kontrollierte die Polizei in der Briesker Straße einen PKW. Dabei nahmen die Beamten einen starken Alkoholgeruch wahr. Um dem Verdacht nachzugehen, wurde die Blutentnahme in einem Krankenhaus. Im Fahrzeug fanden die Beamten zudem verschreibungspflichtige Medikamente, für die keine Rezepte nachgewiesen werden konnten. Die Polizisten fertigten entsprechende Anzeigen und untersagten die Weiterfahrt.
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Red. / Polizeidirektion Süd




