Bei einem Unfall auf der A10 bei Königs Wusterhausen sind am Freitagnachmittag zwei Menschen verletzt worden. Wie das Team von brandenburg.media von vor Ort berichtete waren zwischen den Anschlussstellen Königs Wusterhausen und Niederlehme insgesamt vier Autos zusammengestoßen. Alle beteiligten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die Autobahn in Richtung Erkner war während des Einsatzes zunächst vollständig gesperrt.
Vier Fahrzeuge bei Unfall auf der A10 beteiligt
Der Unfall ereignete sich am Freitagnachmittag auf der Bundesautobahn 10 zwischen den Anschlussstellen Königs Wusterhausen und Niederlehme. Betroffen war die Fahrtrichtung Erkner. Gegen 15:30 Uhr wurden die Feuerwehr Königs Wusterhausen sowie die Freiwillige Feuerwehr Königs Wusterhausen zu dem Einsatz alarmiert.
Nach Angaben von brandenburg.media bestätigte sich die gemeldete Lage beim Eintreffen der Einsatzkräfte. Insgesamt waren vier Fahrzeuge in den Zusammenstoß verwickelt. Zwei Personen erlitten dabei Verletzungen. Der Rettungsdienst versorgte die beiden Verletzten zunächst an der Unfallstelle. Anschließend wurden sie bodengebunden zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Feuerwehr sichert Unfallstelle und Betriebsstoffe
Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle auf der A10 ab und stellte während des Einsatzes den Brandschutz sicher. Außerdem unterstützten die Einsatzkräfte die Rettungsmaßnahmen. Darüber hinaus beseitigte die Feuerwehr ausgelaufene Betriebsstoffe. Die Unfallstelle blieb bis zum Abschluss der Bergungsarbeiten abgesichert.
Alle vier beteiligten Fahrzeuge waren nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit. Abschleppunternehmen mussten sie deshalb von der Autobahn bergen.
A10 in Richtung Erkner zunächst voll gesperrt
Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die A10 in Fahrtrichtung Erkner zunächst vollständig gesperrt werden. Dadurch stand auf dem betroffenen Abschnitt zwischen Königs Wusterhausen und Niederlehme vorübergehend kein Fahrstreifen zur Verfügung.
Im weiteren Verlauf konnten der linke und der mittlere Fahrstreifen wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die Absicherung der Einsatzstelle dauerte bis zum Ende der Bergungsarbeiten an. Die Ursache für den Unfall auf der A10 bei Königs Wusterhausen war zum Zeitpunkt noch nicht geklärt. Die Polizei nahm Ermittlungen zum genauen Unfallhergang auf.
Weitere Polizeimeldungen aus Dahme-Spreewald:
BAB 13 bei Bestensee: Über einen Verkehrsunfall auf der BAB 13 in Fahrtrichtung Berlin wurde die Polizei am Donnerstag kurz vor 13:00 Uhr informiert. Bei einem LKW war zwischen Bestensee und Mittenwalde ein Reifen geplatzt und der Fahrer eines nachfolgenden PKW KIA konnte den Trümmerteilen der Karkasse nicht mehr ausweichen. Verletzt wurde niemand, während sich die Sachschäden auf etwa 3.000 Euro summierten und für den KIA ein Abschleppdienst gerufen werden musste.
Gussow-Heidesee: Ein Brandausbruch in der Bindower Straße wurde der Polizei am Donnerstag kurz vor 15:30 Uhr gemeldet. Ein OPEL-Transporter stand in Flammen und wurde durch die Feuerwehr gelöscht. Personen kamen dabei nicht zu Schaden, aber der völlig zerstörte „Movano“ musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Nach einer Stunde konnte der Einsatz abgemeldet und die Straßensperrung aufgehoben werden. Bisherigen Ermittlungen zufolge war ein technischer Defekt im Motorraum als Brandursache wahrscheinlich.
BAB 10, Schönefelder Kreuz: Zu einem Auffahrunfall wurde die Polizei am Donnerstag gegen 16:30 Uhr auf den Berliner Ring gerufen. Am Stauende zwischen dem Schönefelder Kreuz und Königs Wusterhausen war ein MERCEDES-Kleinbus auf einen bremsenden VW-SUV geprallt, was Sachschäden von geschätzten 20.000 Euro zur Folge hatte. Die Insassen blieben unverletzt und beide Fahrzeuge trotz der Beschädigungen weiter betriebsbereit.
Blossin-Heidesee: Am Donnerstagabend wurde der Polizei ein Verkehrsunfall in der Kolberger Straße gemeldet. Ein PKW war gegen den Zaun eines Ferien- und Freizeitzentrums gestoßen, was mehrere tausend Euro Sachschaden zur Folge hatte. Der Autofahrer flüchtete mit dem BMW, aber am Unfallort wurde das Nummernschild des Autos gefunden. Im Rahmen der Ermittlungen zum Verursacher konnten die Beamten das Fahrzeug und den Halter an der Wohnanschrift feststellen. Dem Mann wurde die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen des Verdachtes der Unfallflucht eröffnet. Da ein Atemalkoholtest bei ihm einen Wert im Straftatenbereich auswies, wurde eine zweite Anzeige erstattet, die beweissichernde Blutprobe veranlasst und sein Führerschein sichergestellt.
Halbe-Massow: Ein festgefahrener LKW sorgte am Donnerstagabend für einen Polizeieinsatz in der Waldstraße. Der Fahrer war aus bislang unbekannter Ursache aus der Spur geraten und hatte nicht nur den Bordstein zerstört, sondern steckte anschließend in einem Loch des Bürgersteiges fest. Der verursachte Schaden ist vierstellig, verletzt wurde niemand. Im Rahmen der Unfallaufnahme wurde die Bergung des Fahrzeuges aus seiner misslichen Lage organisiert.
Groß Köris: Ein Diebstahl, der in der Nacht zum Freitag am Bahnhofsplatz verübt wurde, war der Polizei in den Morgenstunden angezeigt worden. Von einem Privatgrundstück war ein Rasenmähroboter entwendet worden, was einen Verlust von mehreren hundert Euro darstellt. Nach der Anzeigenaufnahme hat inzwischen die Kriminalpolizei weiterführende Ermittlungen übernommen.
Bornsdorf-Heideblick: Die Baustelle zur Verlegung von Glasfaserkabeln im Bereich Grünswalde war in der Nacht zum Freitag von Dieben heimgesucht worden, die es offenbar auf Schwermetall abgesehen hatten. Dem Unternehmen wurden drei Baggerschaufeln und eine Schaufelaufnahme entwendet und so ein Schaden von mehreren tausend Euro zugefügt. Der genaue Tathergang und das Gesamtausmaß der Schäden ist nun Gegenstand kriminalpolizeilicher Ermittlungen.
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