In Schwarze Pumpe hat der Umbau des ehemaligen Gemeindeamtes in der Clara-Zetkin-Straße zu einem Gesundheitslandhaus begonnen. Ziel, so die Stadt Spremberg, ist es, die wohnortnahe gesundheitliche Versorgung im Ortsteil künftig zu stärken. Im Erdgeschoss sind unter anderem Räume für zahnmedizinische Dienstleistungen, Beratung, Behandlung, Veranstaltungen, Schulungen und Vorträge vorgesehen. Außerdem soll dort ein Gesundheitsterminal der Medizinischen Universität Lausitz Carl Thiem Platz finden, um telemedizinische Angebote zu ermöglichen. Im Obergeschoss entstehen weitere Gesundheitsbereiche, darunter Räume für Gemeindeschwestern im Rahmen des MUL-CT-Projekts ReGuLa, eine allgemeinmedizinische Praxis der Spremberger Krankenhausgesellschaft sowie zusätzliche Flächen für Beratung, Behandlung und therapeutische Angebote. Für den Umbau, die Erneuerung der Haustechnik, die energetische Sanierung und den barrierefreien Ausbau liegen die förderfähigen Kosten laut Stadt bei rund 3,3 Millionen Euro, 90 Prozent davon können über die ILB gefördert werden.
Neues Gesundheitslandhaus stärkt Versorgung vor Ort
Mit einer symbolischen Baustelleneröffnung hat die Stadt Spremberg am heutigen Tag den Umbau des ehemaligen Gemeindeamtes in der Clara-Zetkin-Straße gestartet. Bürgermeisterin Christine Herntier begrüßte Vertreter des Planungsbüros sowie beteiligte Gewerke zum offiziellen Auftakt. Das Vorhaben soll dazu beitragen, die medizinische Grundversorgung in Schwarze Pumpe langfristig zu sichern und auszubauen.
Nach Angaben der Stadt entstehen im Erdgeschoss künftig Räumlichkeiten für zahnmedizinische Angebote. Ergänzend sind Aufenthaltsbereiche sowie Konferenzräume vorgesehen, die für Veranstaltungen, Schulungen oder Vorträge rund um das Thema Gesundheit genutzt werden sollen. Darüber hinaus sind Beratungs- und Behandlungsräume geplant.

Telemedizin und neue Angebote im Obergeschoss
Ein zentrales Element des Projekts ist laut Stadt ein Gesundheitsterminal der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem, über das telemedizinische Leistungen ermöglicht werden sollen. Damit will die Stadt moderne Versorgungsstrukturen in die Region bringen und den Zugang zu medizinischen Angeboten erleichtern.
Im Obergeschoss soll ein erweiterter Gesundheitsbereich entstehen. Dort werden künftig Gemeindeschwestern im Rahmen des Projekts ReGuLa tätig sein. Dieses Angebot ist ebenfalls an die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem angebunden. Zusätzlich sind Flächen für eine allgemeinmedizinische Praxis der Spremberger Krankenhausgesellschaft mbH vorgesehen. Weitere Räume sollen für Beratungs-, Behandlungs- und therapeutische Angebote genutzt werden.
Für die Umsetzung des Projekts sind umfangreiche Bauarbeiten notwendig. Dazu zählen laut Stadt die Anpassung der bestehenden Räume an die neue Nutzung, die vollständige Erneuerung der technischen Anlagen sowie eine energetische Sanierung des Gebäudes. Zudem wird das Gebäude barrierefrei ausgebaut.

Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich nach Angaben der Stadt auf rund 3,3 Millionen Euro. Ein Großteil der Finanzierung soll über Fördermittel erfolgen. So können etwa 90 Prozent der förderfähigen Kosten über die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) abgedeckt werden.
Mit dem Gesundheitslandhaus verfolgt die Stadt Spremberg das Ziel, medizinische, pflegerische und beratende Angebote an einem zentralen Standort zu bündeln. Damit soll insbesondere im Ortsteil Schwarze Pumpe eine langfristige und wohnortnahe Versorgung gesichert werden.
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Red. / Presseinformation




