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Spremberg Dienstag, 06 November 2018 von Redaktion

Fünf Verletzte bei Verkehrsunfall auf B156 vor Spremberg

Fünf Verletzte bei Verkehrsunfall auf B156 vor Spremberg

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B156 bei Spremberg sind heute Morgen insgesamt fünf Menschen verletzt worden. An dem Unfall waren drei Autos beteiligt. Die Straße musste voll gesperrt werden.

Die Polizei teilte dazu mit:

Nach ersten Erkenntnissen könnte ein plötzlicher Sekundenschlaf die Unfallursache gesetzt haben. Fünf Insassen verletzten sich bei dem Zusammenstoß leicht und mussten zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Bis gegen 07:30 Uhr war die Straße voll gesperrt, anschließend wurde der Verkehr bis zum Ende der Bergungsarbeiten um 08:00 Uhr wechselseitig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Mit einem Gesamtschaden in Höhe von mindestens 55.000 Euro waren alle Fahrzeuge Fälle für Abschleppdienste.

Zu einem weiteren Verkehrsunfall wurde die Polizei gegen 10:40 Uhr auf die B 156 gerufen. In Höhe einer Baustelle zwischen Graustein und Spremberg fuhren zwei LKW bei einem Auffahrunfall auf. Verletzt wurde niemand, aber die Schadenssumme wurde mit rund 30.000 Euro beziffert. Bis gegen 12:00 Uhr kam es zu erneuten Verkehrsbehinderungen.

Weitere Polizeimeldungen aus dem Landkreis Spree-Neiße

Guben: Am Montag wurde der Polizei ein versuchter Einbruch gemeldet. Offensichtlich hatten Unbekannte am zurückliegenden Wochenende versucht, gewaltsam in eine öffentliche Einrichtung in der Kaltenborner Straße einzudringen. Ins Gebäudeinnere gelangten sie nicht, verursachten dennoch einen Schaden in Höhe von rund 2.000 Euro.

Guben: In der Nacht zum Dienstag zerstörten Unbekannte eine Scheibe einer Bushaltestelle in der Gerhart-Hauptmann-Straße. Die konkrete Schadenshöhe ist nicht bekannt.

Forst: Kurz vor 06:00 Uhr wurde die Polizei am Dienstag in die Frankfurter Straße gerufen. Unbekannte hatten ein Schaufenster einer gewerblichen Einrichtung beschädigt und Waren aus der Auslage gestohlen. Eine erste Schätzung geht von einem Schaden in Höhe von rund 3.500 Euro aus. Kriminaltechniker kamen am Tatort zur Spurensicherung zum Einsatz.

Drebkau: Eine 76 Jahre alte Rentnerin aus Drebkau wäre am Montag beinah das Opfer eines Betruges geworden. Nach der seit Jahren bekannten Masche des „Enkeltrickbetruges“ rief sie eine weibliche Verwandte an, die so viel Geld wie möglich von der Seniorin haben wollte. Angeblich sei sie gerade bei einem Notar in Cottbus. Die Betrügerin bestellte für die Angerufene sogar ein Taxi, in das sie tatsächlich auch einstieg und das die Frau zu einem Geldinstitut bringen sollte. Die Bank hatte bereits geschlossen und als sie mit dem Taxifahrer ins Gespräch kam, läuteten bei dem aufmerksamen Mann lautstark alle Alarmglocken. Dass es sich nur um einen Betrugsversuch handeln konnte, war für ihn sofort klar. Umgehend wurden Beamte der Polizeiinspektion Cottbus/Spree-Neiße informiert, so dass es zu keiner Geldübergabe kommen konnte.

Deshalb an dieser Stelle erneut sehr wichtige Hinweise der Polizei zum Schutz vor diesen Betrugsmaschen: Immer wieder und unter verschiedensten Legenden werden besonders Seniorinnen und Senioren um ihr Erspartes gebracht. Ob „Enkel“, „Neffe“, „Nichte“, die Anrufer haben es immer auf Geld, Schmuck oder andere Wertgegenstände abgesehen. "Rate mal, wer hier dran ist?" Mit dieser oder ähnlichen Formulierungen rufen Betrüger bei meist älteren und allein lebenden Menschen an. Sie geben sich als Verwandte, Enkel oder gute Bekannte aus und bitten um hohe Bargeldsummen. Die Anrufer berichten meist von einem finanziellen Engpass oder einer Notlage, wie zum Beispiel einen Unfall, in der sie dringend Bargeld benötigen. Sie stellen ihre Situation immer sehr dringlich dar und benötigen das Geld meist innerhalb einer sehr kurzen Zeit. Die Betroffenen werden oft auch durch wiederholte Anrufe unter Druck gesetzt, das Geld zu holen und zu übergeben. Wenn das Opfer bezahlen will, wird ein Bote zum Geld abholen angekündigt, der meist als ein guter Freund dargestellt wird, da der „Verwandte“ aus wichtigen Gründen das Geld nicht selbst abholen kann. Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben und sich nicht selbst mit Namen vorstellen. Antworten Sie auf die Aufforderung „Rate mal wer hier dran ist“ nicht mit den wirklichen Namen oder der Stellung von Verwandten.Erfragen Sie Details beim Anrufer, die nur der richtige Verwandte/Bekannte wissen kann. Informieren Sie sich bei Familienangehörigen und rufen Sie nur die Ihnen bekannten Telefonnummern an. Steigen Sie nie in nicht von Ihnen selbst bestellte Taxen! Geben Sie keine Einzelheiten zu familiären und finanziellen Verhältnissen preis. Lassen Sie sich vom Anrufer nicht drängen und unter Druck setzen. Seien Sie misstrauisch, wenn angebliche Verwandte Sie am Telefon um Geld bitten. Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald der Anrufer Geld von Ihnen fordert. Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen. Weitere Tipps zum Schutz vor dem Enkeltrick und anderen Formen des Trickbetruges erhalten Sie im Internet unter www.polizei-beratung.de, in den Broschüren "Sicher Leben" und „Sicher zu Hause“ des Programms Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) sowie bei jeder Polizeidienststelle.

Neuendorf, Casel, Bühlow: Bei Neuendorf kollidierte am Montagnachmittag ein PKW HYUNDAI mit einem Reh. Das angefahrene Tier musste mit einem Schuss aus der Dienstwaffe eines Polizeibeamten erlöst werden. Am Abend stieß ein HONDA bei Casel mit einem weiteren Reh zusammen. Das Tier flüchtete, hinterließ ein nicht mehr fahrtüchtiges Auto. Ein Hirsch legte sich gegen 19:50 Uhr bei Bühlow mit einem MERCEDES an. Auch hier konnten die Leiden des Tieres nur durch einen Schuss aus einer Dienstpistole beendet werden. Die Schäden wurden jeweils mit mindestens 1.000 Euro angegeben.

red(pm

Bild: Marco Zaremba_pixelio.de

 

 

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