Heute früh fuhr ich zum Ostdeutschen Rosengarten um mir den Wasserstand der Neiße am Wehr anzusehen. Der Mühlgraben ist gut gefüllt aber der Zufluß wird durch das Wehr reguliert.
Schon in einiger Entfernung war das Tosen des Wassers am Neißewehr zu hören. Feiner Wassernebel stieg von dem tosenden Gebrodel unterhalb des Wehres auf. Vor dem Wehr ein querliegender Baumstamm, den die Neiße von irgendwoher mitgebracht hat. Äste in allen Größen trieben im braunen Wasser.
Das Flußbett der Neiße kann die Wassermengen noch aufnehmen. Viel fehlt allerdings nicht mehr bis die Neißewiesen gegenüber der Reisigwehrinsel auf polnischer Seite überflutet werden.
Die noch gestern im Wetterbericht für heute angekündigte Sonne zeigt sich nicht; nun heißt die Prognose ‚Sonne ab Donnerstag‘.
Foto 1 und 3: Am Neißewehr
Foto 2: Auch sie sehnt sich nach Sonne
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