Drebkau Mittwoch, 26 August 2009 von Helmut Fleischhauer

Wissenschaftler mit Pollenfalle der Ambrosia auf der Spur

Wissenschaftler mit Pollenfalle der Ambrosia auf der Spur

Es ist wieder soweit: Erste Ambrosia-Pollen fliegen mancherorts durch die Brandenburger Luft und setzen Allergikern zu. Nicht nur sie möchten die Pflanzen so schnell wie möglich loswerden. Deshalb gehen Wissenschaftler in Drebkau jetzt der Ambrosia mit einer Pollenfalle an die Wurzel.
Wie weit die Verbreitung der Ambrosia im Raum Drebkau zu einer erhöhten Pollenbelastung führt, soll eine am Mittwoch in Betrieb genommene Pollenfalle auf einem Drebkauer Dach ermitteln. Sie wird diese Saison über rund um die Uhr Messungen vornehmen.
Dass dieses kurzfristig möglich wurde, ist ein Ergebnis der Zusammenarbeit der Stadt Drebkau mit dem Brandenburger Arbeitskreis Ambrosia und dem Institut für Meteorologie der Freien Universität Berlin, das auch die wissenschaftliche Auswertung der Messungen durchführen wird. Drebkau hatte sich in einem offenen Brief an Brandenburger Ministerien mit der Bitte um Hilfe bei der Bekämpfung von Ambrosia gewandt. Das Institut für Meteorologie der FU Berlin wird die wissenschaftliche Auswertung der Messungen durchführen.
Dass die Pflanzen den Weg nach Brandenburg gefunden haben ist im Berlin - Brandenburger Ambrosia-Atlas unter www.fu-berlin.de/ambrosia nachzulesen. Dort stehen alle bisherigen Fundorte der Pflanze.
Jeder kann Verantwortung übernehmen und den Vormarsch dieser Allergie auslösenden Pflanze stoppen. Wie die Pflanze erkannt werden kann, welche Gesundheitsgefahren von ihr ausgehen, welche Verbreitungswege es gibt und wie sie sicher bekämpft werden kann, darüber informiert ein aktuell erschienenes Faltplakat des MLUV Brandenburg mit dem Titel „Ambrosia-Gefahr im Anflug“.
Das Faltblatt kann kostenfrei bestellt werden beim: Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz, Heinrich-Mann-Allee 103, 14473 Potsdam, Tel.: 0331/866 72 37, Fax: 0331/866 70 18
Quelle: Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz
Fotos © Matthias Geigk

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