Ein Großfloß kann jetzt der Ilseseesportverein sein Eigen nennen. Das 14 mal 4,5 Meter große Wassergefährt wurde jetzt von Brandenburgs Innenminister Jörg Schönbohm auf den Namen „Anna Mathilde“ getauft und fuhr mit geladen Gästen auf seine Jungfernfahrt.
Unterstütz von den Städten Senftenberg und Großräschen sowie der IBA, der LMBV und dem Ministerium für Wirtschaft des Landes Brandenburg wurden 18.000 Euro für das Floß und zwei neue Anlegestege bewilligt.
Ausgestattet mit Bänken und Tischen können 54 Personen mit einmal transportiert werden. Die Nachfrage von Floßfahrten auf dem bis zu Hälfte gefluteten Sedlitzer See ist da, so Siegfried Grafe vom Ilseseesportverein. Mit dem neuen Floß werden wir doppelt so viele Gäste auf dem See befördern können. Die kommt auch der Internationalen Bauausstellung (IBA) in Großräschen zu Gute. Unser Tourenangebot „Von der Wüste aufs Wasser“ erfreut sich immer größerer Beliebtheit, so dass wir mit dem neuen Großfloß auch ganze Busreisegruppen befördern können, sagte Ingolf Weichelt vom Tourenservice der IBA. Die Besucher steigen gern vom Rad aufs Floß, um die beeindruckende Zwischenlandschaft auch vom Wasser aus zu erleben, so Weichelt weiter.
Um das Angebot der Floßfahrten noch attraktiver zu gestalten sollen weitere Anlegestellen geschaffen werden. Damit können regelmäßige Fährverbindung entstehen, die in die bestehenden Radwege eingegliedert werden. Ich könnte mir vorstellen, dass dazu Fahrpläne an den Anlegestellen ausgehangen werden, so der Geschäftsführer der IBA Prof. Dr. Rolf Kuhn. Und hoffentlich begreifen dann alle, das dort wo jetzt das Floß fährt, später ein schwimmender Steg notwendig ist der dann zu vielleicht größten Attraktion des Lausitzer Seenlandes wird, so Kuhn weiter.
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