Senftenberg Sonntag, 10 März 2019 von Redaktion

Interaktive Lesung zur Internationalen Woche gegen Rassismus

Interaktive Lesung zur Internationalen Woche gegen Rassismus

Mit einer eigenen Veranstaltung beteiligt sich der Integrationsbeirat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz erstmalig an der Internationalen Woche gegen Rassismus. Im  Bürgerhaus Wendische Kirche in Senftenberg ist er am Sonntag, 17. März 2019 um 17 Uhr Gastgeber einer interaktiven Lesung mit Firas Al-Shater.

 

Unter dem Motto „Ich komme auf Deutschland zu“ wird Firas Al-Shater, freier Journalist, Filmemacher, Schauspieler, YouTuber und Buchautor aus Syrien, einigen Klischees und Vorurteilen auf den Grund gehen. Mit Witz, Spaß, Hintergrundinfos und ganz viel Optimismus, dass ein gutes Zusammenleben Zeit braucht, es aber eine Bereicherung für beide Seiten ist, erwartet das Publikum ein humorvoller und freudiger Spätnachmittag, zu dem die Mitglieder des Integrationsbeirates einladen. Die Veranstaltung ist kostenfrei, für eine bessere organisatorische Planung ist eine Anmeldung bei der Integrationsbeauftragten des Landkreises, Kathrin Tupaj unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Telefon (03573) 8701060 erwünscht.

„Als Integrationsbeirat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz möchten wir auch in unserem liebens- und lebenswerten Landkreis ein Zeichen gegen Rassismus setzen und laden hierzu alle Bürgerinnen und Bürger herzlich zu unserer Veranstaltung in der Wendischen Kirche ein. Wir freuen uns auf einen humorvollen Nachmittag mit interessanten Begegnungen und Gesprächen “, sagt Omar Kassab, stellvertretender Vorsitzender.

Der Integrationsbeirat ist ein Gremium aus 7 Mitgliedern mit Migrationshintergrund. Er besteht im Landkreis Oberspreewald-Lausitz seit 2012 und hat es sich insbesondere zur Aufgabe gemacht, ein gutes gesamtgesellschaftliches Klima gegenseitigen Respekts und Akzeptanz zu schaffen, Diskriminierung und Rassismus aktiv entgegenzuwirken sowie auf ein gleichberechtigtes Zusammenleben von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund hinzuwirken und die Einwohner dafür zu sensibilisieren. Die Mitglieder werden durch die Kreistagsabgeordneten berufen.

 

Foto: Lutz Jäkel

pm/red

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