Niederlausitz Montag, 25 März 2019 von Redaktion

Zwei Tote bei Wohnungsbränden in Krausnick und Schwarze Pumpe

Zwei Tote bei Wohnungsbränden in Krausnick und Schwarze Pumpe

Bei zwei Wohnungsbränden in Krausnik und in Schwarze Pumpe sind am Sonntagabend zwei Menschen ums Leben gekommen. In Krausnik stand eine Wohnung in der Hauptstraße in Flammen. Darin wurde der 60-jährige Mieter leblos gefunden. In Schwarze Pumpe brannte eine Wohnung in der Straße des Kindes. Auf dem Balkon fand die Feuerwehr eine tote männliche Person, eine Bewohnerin einer anderen Wohnung erlitt eine Rauchgasvergiftung.

Die Polizei teilte dazu mit:

Krausnick: Anwohner der Hauptstraße riefen am Sonntag kurz vor 17:00 Uhr Feuerwehr und Polizei, da aus einem Schornstein eines Mehrfamilienhauses Flammen schlugen, so dass der Verdacht eines Wohnungsbrandes bestand. Nach dem gewaltsamen Öffnen der betroffenen Wohnung wurde darin der 60-jährige Mieter leblos aufgefunden. Durch die Feuerwehr wurde der Brand der Wohnung gelöscht, weitere Personen hielten sich in dem Gebäude nicht auf, wie eine Nachsuche ergab. Nach dem Abkühlen des Brandortes hat seit Montagmorgen die Kriminalpolizei ihre Ermittlungen aufgenommen, die bis zur Stunde andauern. Zur Höhe der verursachten Schäden liegen bislang keine Informationen vor.

Schwarze Pumpe: Polizei und Feuerwehr wurden am Sonntagabend gegen 23:00 Uhr in die Straße des Kindes gerufen. Dort war es aus bislang unbekannter Ursache in einer Wohnung im dritten Stock eines 5-Geschossers zu einem Feuer gekommen. Auf dem Balkon wurde durch die Feuerwehr eine männliche Person tot aufgefunden. Ob es sich um den Mieter handelt, steht noch nicht zweifelsfrei fest. In einer weiteren Wohnung erlitt eine 79-jährige Bewohnerin eine Rauchgasvergiftung und musste durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen zur Brandursache sowie zur vollständigen Identitätsfeststellung des toten Mannes übernommen.

Weitere Polizeimeldungen aus den Landkreisen Dahme-Spreewald und Spree-Neiße

A 10 bei Königs Wusterhausen: Polizeibeamte stoppten am Sonntag kurz vor Mitternacht einen RENAULT-Transporter auf dem südlichen Berliner Ring, dessen Fahrer offensichtlich berauscht unterwegs gewesen war. Ein Drogenvortest bei dem 27-jährigen Polen reagierte positiv auf Cannabis und Amphetamine. Zur Sicherung gerichtsfester Beweise wurde die Blutprobe veranlasst. Die entsprechenden Verfahren wurden eingeleitet und die Weiterfahrt untersagt.

Königs Wusterhausen: Die Polizei wurde am Montag um 07:30 Uhr über einen Verkehrsunfall informiert, der sich auf der Maxim-Gorki-Straße ereignet hatte. Ein geplatzter Reifen war ersten Aussagen zufolge die Ursache dafür, dass ein VW-Kleinwagen von der Fahrbahn abkam und gegen einen Müllcontainer prallte. Verletzt wurde dabei niemand, aber der Polo musste bei mehreren hundert Euro Sachschaden abgeschleppt werden.

Königs Wusterhausen: In Niederlehme ereignete sich am Montag ein Verkehrsunfall auf der Kreuzung der Karl-Marx- zur Goethestraße. Nach der Missachtung der Vorfahrt war es zum Zusammenstoß eines HYUNDAY-Geländewagens mit einem MERCEDES-Kleinbus gekommen. Zwei Männer im Alter von 48 und 52 Jahren hatten dabei Verletzungen erlitten, die in Krankenhäusern medizinisch zu versorgen waren. Bei einem Gesamtschaden von mindestens 10.000 Euro wurden für beide Fahrzeuge Abschleppdienste gerufen.

Königs Wusterhausen: Die Fahrerin eines MERCEDES-Transporters hatte am Montag bei einem Ausweichmanöver in Zeesen auf der Karl-Liebknecht-Straße die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren und war gegen einen Baum geprallt, wie der Polizei kurz nach 09:00 Uhr gemeldet wurde. Die 48-Jährige erlitt dabei Verletzungen, die im Krankenhaus versorgt werden mussten, während der SPRINTER bei rund 10.000 Euro abgeschleppt wurde.

Schulzendorf:  Feuerwehr und Polizei wurde am Sonntag gegen 23:15 Uhr über einen Brand informiert, der in der Rosa-Luxemburg-Straße ausgebrochen war. Drei Müllsäcke hatten in Flammen gestanden und wurden durch Anwohner gelöscht, ohne dass die Feuerwehr tätig werden musste. Zur Brandursache ermittelt inzwischen die Kriminalpolizei.


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