Die Bundesligakeglerinnen des ESV Lok Elsterwerda haben ihr Auswärtsspiel beim amtierenden Deutschen Meister und Weltpokalsieger KV Liedolsheim mit 0:8 bei 3345:3698 Gesamtkegeln verloren. Das teilte der Verein am Sonntag mit.
Klare Verhältnisse gegen den Titelträger
Im Rückrundenspiel der 1. Bundesliga Classic der Frauen reisten die Elsterwerdaerinnen am Wochenende nach Liedolsheim in Baden-Württemberg. Bereits im Hinspiel hatte sich der Titelverteidiger mit 6:2 durchgesetzt. Die Rollen waren laut ESV Lok Elsterwerda auch diesmal klar verteilt: Tabellenletzter gegen Titelträger.
Die Gastgeberinnen zeigten von Beginn an, warum sie seit Jahren an der Spitze des deutschen Frauen-Kegelns stehen. Sandra Sellner eröffnete mit 638 Kegeln und gewann ihr Duell gegen Lina-Marie Lehmann (539 Kegel) mit 4:0 Satzpunkten. Jana-Sophie Wallishauser erzielte 640 Kegel und setzte sich gegen Véronique Lanzke (581 Kegel) mit 3:1 durch.
Im Mittelpaar gewann Mara Seitz mit 592 Kegeln gegen Monique Schuppan (580 Kegel) bei 3:1 Satzpunkten. Yvonne Schneider kam auf 604 Kegel und ließ Aileen von Reppert (555 Kegel) beim 4:0 keine Chance.
Saskia Seitz mit bestem Einzelergebnis
Im Schlusspaar lieferte Saskia Seitz mit 681 Kegeln das beste Einzelergebnis des Tages ab und besiegte Susanne Eckardt (575 Kegel) mit 4:0 Satzpunkten. Vanessa Rauch gewann mit 543 Kegeln gegen die geteilte Position von Victoria Schneider und Vivian Dauer, die zusammen auf 515 Kegel kamen.
Insgesamt erspielten die Liedolsheimerinnen 3698 Kegel bei 21:3 Satzpunkten. Keine der sechs Einzelbegegnungen ging an die Gäste aus Elsterwerda. Auch die beiden zusätzlichen Mannschaftspunkte aus dem Gesamtholzvergleich gingen an die Gastgeberinnen, sodass am Ende ein deutliches 8:0 auf der Anzeigetafel stand.
Lanzke und Schuppan mit den besten ESV-Ergebnissen
Auf Seiten des ESV Lok Elsterwerda waren Véronique Lanzke mit 581 Kegeln und Monique Schuppan mit 580 Kegeln die stärksten Spielerinnen. Beide gewannen jeweils einen Satzpunkt gegen ihre Gegnerinnen. Auch Vivian Dauer konnte in ihren zwei Sätzen einen Satzpunkt für sich verbuchen.
Trotz der deutlichen Niederlage zeigte sich der Verein in seiner Mitteilung zufrieden mit der Einstellung der Mannschaft. Die Spielerinnen hätten „befreit“ und „ohne Druck“ aufgespielt, hieß es seitens des ESV Lok Elsterwerda. Gegen ein Team, das für Elsterwerda „schlicht eine Nummer zu groß“ sei, gehe es vor allem darum, Erfahrungen zu sammeln.
Teamausflug mit Frühlingswetter
Die Anreise nach Baden-Württemberg erfolgte laut Verein bereits am Samstag bei frühlingshaften Temperaturen. Für die Mannschaft sei die lange Strecke eine ungewohnte Herausforderung gewesen, die jedoch mit guter Stimmung und Teamgeist gemeistert wurde, wie der ESV mitteilte. Am Vorabend des Spiels habe das Team den Zusammenhalt bei einem gemeinsamen Abendessen gestärkt.
Bereits im Oktober hatte der ESV Lok Elsterwerda im Hinspiel zu Hause mit 2:6 gegen den KV Liedolsheim verloren. Damals hatte Victoria Schneider mit 588 Kegeln das beste Ergebnis auf Seiten der Gastgeberinnen erzielt. Liedolsheims Bianca Golla stellte bei jener Partie mit 649 Kegeln einen neuen Bahnrekord in Elsterwerda auf.
Die Ergebnisse im Überblick
KV Liedolsheim – ESV Lok Elsterwerda 8:0 (3698:3345)
Sandra Sellner (638) – Lina-Marie Lehmann (539) | 4:0 SP, 1:0 MP
Jana-Sophie Wallishauser (640) – Véronique Lanzke (581) | 3:1 SP, 1:0 MP
Mara Seitz (592) – Monique Schuppan (580) | 3:1 SP, 1:0 MP
Yvonne Schneider (604) – Aileen von Reppert (555) | 4:0 SP, 1:0 MP
Vanessa Rauch (543) – Victoria Schneider/Vivian Dauer (515) | 3:1 SP, 1:0 MP
Saskia Seitz (681) – Susanne Eckardt (575) | 4:0 SP, 1:0 MP
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Red. / Presseinformation
Foto: ESV Lok Elsterwerda












