Ein schwerer LKW-Unfall auf der A13 zwischen Großräschen und Klettwitz hat am gestrigen Samstagmorgen einen 57-jährigen Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Das teilte die Polizei mit, nachdem zuvor bereits Blaulichtreport Lausitz von vor Ort berichtet hatte. Die Feuerwehr befreite den Mann mit schwerem Gerät und ein Rettungshubschrauber brachte ihn anschließend in ein Krankenhaus. Für die Bergung des Fahrzeugs sperrten die Einsatzkräfte die A13 in Richtung Dresden am heutigen Sonntag erneut voll.
Mit Holzlatten beladener LKW prallt in Waldstück
Wie Blaulichtreport Lausitz berichten, ereignete sich der schwere LKW-Unfall auf der A13 im Landkreis Oberspreewald-Lausitz am Samstagmorgen gegen 06:30 Uhr. Ein mit Holzlatten beladener Sattelzug kam aus bislang ungeklärter Ursache zwischen Großräschen und Klettwitz von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug durchbrach dabei zunächst den Wildzaun, streifte daraufhin mehrere Bäume und kam schließlich an einem Baum im angrenzenden Waldgebiet zum Stehen.
Der 57-jährige Fahrer klemmte bei dem heftigen Aufprall in seinem Führerhaus ein und konnte sich nicht selbst befreien. Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr begannen daraufhin umgehend mit der aufwendigen technischen Rettung. Erst kurz nach 08:00 Uhr gelang es den Rettungskräften, den eingeklemmten Mann mit schwerem Gerät aus dem Führerhaus zu befreien und an den Rettungsdienst zu übergeben. Anschließend brachte ein Rettungshubschrauber den verletzten Fahrer in ein Krankenhaus. Angaben zum aktuellen Gesundheitszustand liegen laut Blaulichtreport Lausitz derzeit jedoch nicht vor.
Gaffer behindern den Verkehr auf der Autobahn
Während der laufenden Rettungsmaßnahmen sperrten die Einsatzkräfte die A13 in Richtung Dresden am Samstag bis etwa 08:40 Uhr vollständig. Der Verkehr in der Gegenrichtung konnte zwar weiterhin fließen, dennoch kam es dort laut Blaulichtreport Lausitz wiederholt zu erheblichen Verkehrsstillständen. Grund hierfür waren zahlreiche Schaulustige, die ihre Geschwindigkeit stark reduzierten oder sogar abrupt abbremsten, um Fotos und Videos vom Unfallgeschehen zu machen. Dieses Verhalten führte nicht nur zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der eigentlich freigegebenen Richtungsfahrbahn, sondern stellte zudem eine ernsthafte Gefährdung für sämtliche Verkehrsteilnehmer dar.
Im weiteren Verlauf des Samstags unterstützten sowohl ein Abschleppunternehmen als auch die zuständige Autobahnmeisterei die umfangreichen Einsatzmaßnahmen vor Ort. Dabei fällten die Einsatzkräfte zunächst mehrere durch den Unfall beschädigte Bäume und entluden den Sattelzug vollständig, um die anschließende Bergung des schweren Fahrzeugs vorzubereiten. Darüber hinaus bereiteten sie eine Schneise für den Abschleppdienst vor.
Am heutigen Sonntag sperrten die Einsatzkräfte die A13 in Richtung Dresden zwischen 07:15 Uhr und 12:15 Uhr erneut vollständig, damit die Bergung des stark beschädigten Sattelzugs erfolgen konnte. Sowohl die genaue Unfallursache als auch die Höhe der entstandenen Schäden sind laut Polizei nun Gegenstand der weiterführenden Ermittlungen.
Weitere Polizeimeldungen aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz
Lauchhammer: In der Nacht zum Sonntag fand eine aufmerksame Bürgerin einen jungen Mann unter seinem Moped neben der Fahrbahn liegend. Weitere Zeugen gaben gegenüber den Polizeibeamten an, dass der 19-jährige gefahren sei. Die Beamten nahmen deutlichen Alkoholgeruch wahr. Eine Blutentnahme wurde durchgeführt. Die Kriminalpolizei übernimmt die weiteren Ermittlungen.
Vetschau: In der Nacht zu Samstag hatten Polizeibeamte einen PKW OPEL für eine Verkehrskontrolle auf der Berliner Straße gestoppt. Dabei wurde bekannt, dass der 42-jährige Fahrer des Kraftfahrzeuges nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Dafür ergab eine Atemalkoholmessung vor Ort 0,97‰. Im Anschluss eines beweissicheren Atemtests in der Polizeiwache wurde dem Fahrzeugführer die Weiterfahrt untersagt und entsprechende Anzeigen gefertigt.
Lauchhammer: Polizisten sind am Freitagnachmittag zur Straße Butterberg gerufen worden. Gegen 15:50 Uhr waren auf Höhe des Friedhofs ein PKW und ein Mopedfahrer zusammengestoßen. Der 18-jährige Fahrer des Mopeds wurde dabei verletzt und zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Gesamtschaden wird auf 3000€ geschätzt. Das Moped war im Anschluss nicht mehr fahrbereit.
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