Landkreis Inzidenz
Niederlausitz Montag, 27 April 2009 von Gerd Laeser

Wandergurken Anfang Mai in der Polnischen Niederlausitz

Wandergurken Anfang Mai in der Polnischen Niederlausitz

Für Sonntag, den 3. Mai 2009, planen wir, Die Niederlausitzer Wandergurken, erneut eine Fahrt nach Zary (Sorau) in die Polnische Niederlausitz. Dazu laden wir interessierte Natur- und Heimatfreunde ganz herzlich ein, uns zu begleiten.
Nach unserer ersten erfolgreichen Erkundung Anfang März 2008 wollen wir diesmal das Erkunden und Stöbern bei unseren polnischen Nachbarn fortsetzen. Die Wanderroute soll ausgeweitet werden und im Stadtzentrum wollen wir uns neben den schon bekannten touristischen Sehenswürdigkeiten an dem Rund-weg - Rathaus und (heutige Tourist-Information in der Nähe), Schloss Biberstein und Palais Graf Promnitz mit Marstall (Turnhalle), Schlossplatz, Schlosspark und Vorwerk; Höhere Preußische Textilfachschule, Brauerei Fechner, Rathaus, (heutige Fußgängerzone), Klosterkirche , Stadtmauer, Stadt- und Hauptkirche mit Glockenturm, Kirchplatz u. Pfarrei; Mühlplatz, Stadttor mit Wächterturm, Löwen-Apotheke, Altes Gymnasium von 1556, Marktplatz, Rathaus - besonders die Fußgängerzone und die Örtlichkeit am Markt 17 in Augenschein nehmen, wo am 17. Mai 2009 die alte Posthalterei an der einstigen Poststraße Dresden - Warschau wieder eröffnet wird (siehe dazu in wenigen Tagen die gesonderte Information).
Vor dem schrecklichen 2. Weltkrieg war Sorau als eine der größten Städte (26.000 Einwohner) mit herrlicher Umgebung sicherlich auch eine Perle der Niederlausitz. Im nahe gelegenen Sorauer Wald war der Rückenberg, den es natürlich auch heute noch gibt, mit stolzen 229 m ÜNN schließlich der höchste Berg der Niederlausitz. Zary wird heutzutage auch als Hauptstadt der Polnischen Lausitz bezeichnet.
Die Hin- und Rückfahrt nach/von Zary erfolgt mit privaten PKW. Am Vormittag ist eine etwa 10 Kilometer lange Rundwanderung durch den Sorauer Wald (heute - Zielony Las) mit Aufstieg auf einen Aussichtsturm und Besichtigung der Ruine des Bismarckturmes vorgesehen. Der Nachmittag ist dann der kleinen Stadtwanderung, wie oben erwähnt, vorbehalten, die je nach Belieben, Zeitfonds, Wetterlage und Kondition individuell ausgedehnt werden kann.
Weitere Einzelheiten (wie Treffpunkt, Beginn und Hinweise für die Anfahrt) werden wie immer bei der persönlichen Anmeldung unter der Rufnummer 03542-3792 bis zum Vorabend oder auf Anfrage mitgeteilt. Alles Andere ist wie sonst auch bei unseren vorangegangenen 31 Wanderungen 2009 und in den zurück liegenden Jahren: Gewandert wird familiär auf zwei kleinen Rundkursen; keine Teilnahmegebühr für die Wanderung; kein Versicherungsschutz; Rucksackverpflegung für einen Stehimbiss im Freien; am Ziel persönliche Urkunde zur Erinnerung für gutgelauntes und blasenfreies Mitwandern; festes aber bequemes Schuhwerk; um einen Obolus in unseren Fontane-Wanderhut wird am Ziel gebeten; auf Wunsch gedruckter Wanderplan 2009 als Heft A5; Informationen über uns sowie unser Programm 2009 findet man auch unter www.cottbus-und-umgebung.de sowie über 3.600 Fotos von uns über die Nieder-lausitz in „Bilder der Region“ bei www.niederlausitz-aktuell.de. Weiterführende Informationen über Zary auch bei www.zary.pl (auch in deutsch) sowie bei www.brandenburg.rz.htw-berlin.de u.a.
Bitte auch an die persönlichen Reisedokumente wie Ausweis oder Reisepass, grüne Versicherungskarte für PKW und Auslandskrankenversicherung denken.
Zum Foto: Das nach der Zerstörung 1944 wieder aufgebaute Rathaus im Stadtzentrum
Gerd Laeser
Gästeführer Niederlausitz
Lübbenau/Spreewald

Ruine des im 2. Weltkrieg zerstörten Palais Graf Promnitz

Im Inneren der Stadt- und Hauptkirche

Im Sorauer Stadtwald (heute - Zielony Las) Anfang März 2008

Bildergalerie

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