Samstagmittag wurden in Finsterwalde an mehreren Gebäuden frische Graffiti entdeckt, woraufhin die Polizei das gesamte Stadtgebiet absuchte und am Ende elf geschädigte Objekte protokollierte. Das teilte die Polizeidirektion Süd heute mit. Weil sich die meisten Schriftzüge gegen das rechte Spektrum wenden, hat der polizeiliche Staatsschutz die Graffiti-Ermittlungen in Finsterwalde übernommen. Die genaue Schadenshöhe ist noch nicht bekannt.
Elf Gebäude betroffen – Staatsschutz untersucht Graffiti
Der Einsatz begann mit einer Anzeige eines Anwohners aus der Forststraße, der am Samstagmittag die Polizei rief, weil er mehrere Schmierereien in roter Farbe an seiner Fassade entdeckt hatte. Die hinzugerufenen Beamten stießen bei einer Begehung des Umfelds auf weitere frische Graffiti und weiteten daraufhin die Suche auf das gesamte Stadtgebiet aus.
Am Ende der Begehung hatten die Beamten elf geschädigte Objekte protokolliert. Da sich die meisten der Graffiti-Schriftzüge in Finsterwalde gegen das rechte Spektrum wenden, hat der polizeiliche Staatsschutz die weiterführenden Ermittlungen übernommen. Der Gesamtschaden ist noch Gegenstand dieser Ermittlungen.
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Bad Liebenwerda: Samstagnacht wurde durch die Polizei der Fahrer eines Transporters kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass dieser Alkohol getrunken hatte. Ein Strafverfahren wurde eröffnet. Der Fahrer musste sich einer Blutprobenentnahme unterziehen und sein Führerschein wurde sichergestellt.
Schlieben: Der 17-jährige Fahrzeugführer eines E-Scooters wurde durch die Polizei im öffentlichen Verkehrsraum fahrend angetroffen und einer Verkehrskontrolle unterzogen. Einen gültigen Versicherungsnachweis für das Jahr 2026 konnte er nicht vorlegen. Am Fahrzeug befand sich das abgelaufene Versicherungskennzeichen aus 2025. Die Weiterfahrt wurde untersagt und ein Strafverfahren eingeleitet.
Falkenberg: Der Polizei wurde am Freitag ein Video auf einer Plattform in sozialen Netzwerken bekannt, das laut Veröffentlicher am vorangegangenen Wochenende in einer Diskothek in Falkenberg aufgenommen wurde. Darauf sind Anwesende der Veranstaltung zu sehen, die volksverhetzende Parolen gerufen haben sollen. Nach Bekanntwerden leitete die Polizei von Amtswegen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Volksverhetzung gegen Unbekannt ein und nahm Kontakt mit dem Betreiber der Lokalität auf. Die weiteren Ermittlungen durch den polizeilichen Staatsschutz dauern an. → Ausführlicher Bericht
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