Drehnow, Forst: Angebliche Enkel versuchten im Tagesverlauf des Montags zwei Senioren in Drehnow und in Forst zu betrügen. 12.000 Euro wollte sich ein Betrüger in Drehnow nach mehreren Telefonaten ergaunern. Großvater hatte das Geld aber nicht parat, so dass der Enkeltrickbetrug scheiterte. Der zweite erzählte einer Rentnerin in Forst eine Geschichte, dass er sich etwas angeschafft hätte und nun Geld benötige. Die Frau ging nicht darauf ein, der Betrüger beendete dann das Gespräch. Die Polizei wurde informiert und es kam zu keiner Geldübergabe.
In diesem Zusammenhang nochmals folgende wichtige Hinweise der Polizei:
Angebliche „Enkel“ (Nichten, Neffen) rufen immer wieder bei älteren Bürgern an und schildern ausgedachte Notlagen (Autounfälle, Geldnot wegen Haus- oder Wohnungskauf, hohe Arzt- oder Anwaltskosten usw.).
Sie bitten darum, in diesen schlimmen Situationen zu helfen. Dabei handelt es sich immer um finanzielle Unterstützungen in Höhe von mehreren tausend Euro. Meist wird zuerst gefragt, ob die Bargeldsumme auch sofort zur Verfügung steht. Wenn das nicht der Fall ist, sollen die älteren Mitbürger überredet werden, zur Bank zu gehen und das Geld vom Konto oder vom Sparbuch abzuheben. Dann wird erklärt, dass man persönlich nicht in der Lage ist, selbst vorbeizukommen, um das Geld abzuholen und deshalb einen guten Freund oder Bekannten schicken wird, der das Geld in Empfang nimmt.
So können Sie sich schützen:
Nennen Sie keine Namen Ihrer wirklichen Enkel/ Verwandten. Geben Sie keine Auskünfte über Ihre Ersparnisse. Heben Sie aus diesem Anlass kein Geld von Ihrem Konto oder Sparbuch ab. Bestehen Sie auf einer persönlichen Kontaktaufnahme. Informieren Sie sich über die wirkliche Notlage eines Enkels/ Verwandten bei Ihren Kindern oder in der Verwandtschaft. Übergeben Sie niemals Geld an fremde Personen. Informieren Sie umgehend die Polizei unter Notruf 110. Bewahren Sie keine großen Geldbeträge zu Hause auf.
Guben: Kurz nach Mitternacht am Dienstag kontrollierten Polizeibeamte in der Deulowitzer Straße einen Autofahrer. Der 46-Jährige war in einem PKW SKODA unterwegs, obwohl er mit 1,87 Promille alkoholisiert war. Eine Blutprobe wurde zur Beweissicherung entnommen und der Führerschein des Mannes sichergestellt.
Spremberg: Ein PKW-Fahrer fiel Polizeibeamten kurz vor Mitternacht am Montag in der Westbahnstraße auf. Der 62-Jährige war in einem PKW MERCEDES mit einem Promillewert von 1,14 alkoholisiert unterwegs. Nach einer beweissichernden Blutprobe wurde der Führerschein des Autofahrers sichergestellt.
Spremberg: Mit rund 3.500 Euro wurde am Dienstagmorgen ein Fehler beim Ausparken auf einem Parkplatz in der Burgstraße recht teuer. Die Fahrzeuginsassen in den beteiligten PKW RENAULT und BMW blieben unverletzt.
LK SPN: Bei Klein Bademeusel kollidierte am Montagabend gegen 19:00 Uhr ein PKW VW mit einem Wildschwein. Das Tier konnte flüchten, hinterließ am Auto einen Schaden von rund 1.000 Euro. Wenige Minuten später krachte es beim Abzweig Drewitz in Richtung Tauer, als ein Reh und ein PKW FORD zusammenstießen. Der zuständige Jagdpächter entsorgte das Tier. Am noch fahrbereiten Auto musste ein Schaden von rund 2.000 Euro bilanziert werden. Ein PKW TOYOTA bekam es am späten Montagabend auf der B 97 bei Schwarze Pumpe mit einem Reh zu tun. Resultat – ein verendetes Tier und rund 2.000 Euro Schaden am noch fahrbereiten Fahrzeug.
Quelle: Polizeidirektion Süd