Am Färberquartier in Spremberg hat der Bau des vierten Kreiselarms begonnen. Bis Mai 2027 entsteht auf rund 160 Metern eine neue Straße samt Leitungen, Gehwegen und Stellplätzen. Ein Geh- und Radweg wird dafür gesperrt, wie die Stadt mitteilt.
Was zwischen Polizeirevier und Bahnhofstraße entsteht
Die neue Verbindung führt vom Kreisverkehr am Polizeirevier zum Knotenpunkt Bahnhofstraße/Jägerstraße. Geplant sind eine 6,50 Meter breite asphaltierte Fahrbahn, beidseitige Gehwege und Längsstellplätze. Für sicheres Queren entstehen vier Verkehrsinseln. Straßenbeleuchtung und Begleitgrün werden neu gestaltet.
Unter der Straße passiert mindestens so viel wie darüber: Strom- und Fernwärmeversorgung werden erweitert, Trink-, Schmutz- und Regenwasserleitungen neu verlegt. Getragen wird die Maßnahme gemeinsam von der Stadt Spremberg/Grodk, dem Spremberger Wasser- und Abwasserzweckverband und den Städtischen Werken Spremberg.

Der Geh- und Radweg wird voll gesperrt
Am 10. September haben die vorbereitenden Arbeiten begonnen, darunter die Baufeldfreimachung. In der Woche ab dem 14. September werden zwei Bäume umgesetzt.
Für die Verlegung der Trinkwasserleitung muss der Geh- und Radweg zwischen Muskauer Straße und Schloßstraße vollständig gesperrt werden. Wer dort zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist, sollte sich also auf einen Umweg einstellen.
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Der Spatenstich folgt erst im Oktober
Der offizielle Spatenstich ist für den 7. Oktober 2026 vorgesehen – also knapp einen Monat nach dem tatsächlichen Baubeginn. Die Arbeiten sollen bis Mai 2027 dauern.
Das Färberquartier gehört zu den Flächen, mit denen sich Spremberg seit Jahren befasst. Die Entwicklung des Bereichs rund um den Marktplatz war schon 2023 Thema von Bürgerbeteiligungen.
Was die Anwohner in den Monaten erwartet
Für alle, die in dem Bereich unterwegs sind, lässt sich der Ablauf bislang so zusammenfassen:
Dass Straßenbau, Leitungsbau und Versorgung in einem Zug erledigt werden, ist für Anlieger unbequem, spart aber ein zweites Aufreißen der Fläche in einigen Jahren.
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Red. / Presseinformation
Foto: Stadt Spremberg/Grodk







