In Preilack ist am Freitagnachmittag ein Nebengebäude in Brand geraten. Zwei Menschen wurden verletzt, eine Frau schwer – sie kam mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus.

Gasflasche explodierte bei Arbeiten
Der Einsatz begann um 17:55 Uhr in der Lindenstraße. Auslöser des Feuers war nach Einschätzung der Feuerwehr mutmaßlich die Explosion einer Gasflasche, die zum Zeitpunkt des Unglücks bei Arbeiten in Benutzung war.
Die Polizei stellte am Einsatzort einen Gegenstand als Beweismittel sicher. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache dauern an.
Zwei Verletzte, eine Frau schwer
Zwei Menschen wurden verletzt. Eine Frau erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort, der Hubschrauber diente zugleich der Notarztzubringung.
Riegelstellung verhinderte Übergreifen
Nach Angaben der Feuerwehr war bereits auf der Anfahrt eine deutliche Rauchentwicklung zu sehen. An der Hofeinfahrt bestätigte sich das Bild: Der vordere Teil eines etwa fünf Meter breiten und rund 20 Meter langen Nebengebäudes stand in Flammen. Die Ortsfeuerwehr Preilack hatte die Brandbekämpfung zu diesem Zeitpunkt bereits eingeleitet.
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Weil auch eine angrenzende Hecke Feuer gefangen hatte, gingen die Kräfte mit einem Trupp und einem Strahlrohr in Riegelstellung vor. So wurde verhindert, dass die Flammen auf ein weiteres, links angrenzendes Nebengebäude übergriffen.
Die Bebauung sei in dem Bereich zwar sehr eng, durch die massive Bauweise und das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte sei eine Ausbreitung auf Nachbargebäude aber ausgeblieben, sagte der Einsatzleiter. Die Wasserversorgung stellte die Feuerwehr über einen Flachspiegelbrunnen in unmittelbarer Nähe sicher.
Zwei Züge über zwei Stunden im Einsatz
Im Einsatz waren nach Angaben der Feuerwehr rund zwei Züge. Weitere Kräfte mussten nicht nachgefordert werden. Die Einsatzdauer betrug etwa zwei Stunden.
Preilack gehört zur Gemeinde Turnow-Preilack im Landkreis Spree-Neiße.
Titelbild: Symbolbild © Sophie Meyer / Blaulichtreport Lausitz
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Red. / Presseinformation







