Der Landkreis Elbe-Elster erneuert sechs Abschnitte der Kohle-, Wind- und Wassertour. Mehr als zehn Kilometer werden neu asphaltiert und teilweise verbreitert – und sind während der Arbeiten gesperrt.
2,68 Millionen Euro für den Radweg
Die Kohle-, Wind- und Wassertour ist mit 257 Kilometern einer der längeren Radfernwege Brandenburgs. Ab August lässt der Landkreis sechs Abschnitte grundlegend modernisieren.
Die Gesamtkosten liegen bei 2,68 Millionen Euro. 1,57 Millionen Euro, also 60 Prozent, kommen aus dem Förderprogramm zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsinfrastruktur von Bund und Land. Den Eigenanteil von 1,11 Millionen Euro trägt der Kreis.

Diese Abschnitte werden gesperrt
Die Arbeiten starten gestaffelt:
Wer in den kommenden Wochen dort unterwegs sein will, sollte umplanen: Die betroffenen Abschnitte sind während der Bauzeit gesperrt und nicht befahrbar. Fertig werden soll alles bis Ende 2026.
Breiter, griffiger, haltbarer
Bei den Arbeiten wird die alte Asphaltdecke abgefräst und durch eine neue Tragschicht ersetzt. Einzelne Abschnitte werden auf 2,50 bis 3,00 Meter verbreitert, damit Überholen und Begegnungsverkehr sicherer werden.
Das Kreisentwicklungsamt steuert die Maßnahmen in Abstimmung mit den beteiligten Kommunen. Ziel ist nach Angaben des Landkreises, Unfallrisiken zu senken und die Lebensdauer der Wege zu verlängern.
Foto: DEGAT
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