„Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ – der Welthit stammt von einem Mann, den die Nationalsozialisten aus Deutschland vertrieben. Die Neue Bühne Senftenberg bringt Friedrich Hollaender im Oktober ins Forster Museum.

Hollaender-Revue im Forster Museum
Nach dem Auftakt der Reihe „Theater im Museum“ folgt der nächste musikalische Theaterabend: Mit „Tingel-Tangel – eine Friedrich Hollaender Revue“ gastiert die Neue Bühne Senftenberg im Museum für Textil- und Industriegeschichte Lausitz.
Hollaender prägte das kulturelle Leben der Goldenen Zwanzigerjahre wie kaum ein anderer. Mit Witz, politischer Satire und feinsinniger Lyrik hielt er seiner Zeit den Spiegel vor.
Vertrieben, verfolgt, spät zurückgekehrt
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten musste der jüdische Künstler Deutschland verlassen. Er emigrierte über Paris in die USA und kehrte erst in den 1950er-Jahren zurück.
Die Revue zeichnet dieses Leben nach und lässt Chansons wie „Ich weiß nicht, zu wem ich gehöre“, „Wenn ich mir was wünschen dürfte“ oder „Johnny, wenn du Geburtstag hast“ neu aufleben. Schauspieler und Sänger Richard Fuchs wird am Piano von Saessak Shin begleitet.
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Fassung, Regie und Bühnenbild stammen von Nicole Felden, die musikalische Leitung von Saessak Shin, die Kostüme von Magdalena Fauck, die Dramaturgie von Karoline Felsmann.
Termin und Karten
Tickets gibt es im Museum, in der Touristinformation Forst und unter shop.forst-lausitz.de. Die Veranstaltung findet ohne Platzkarten statt.
Den Auftakt der Reihe hatte das Rumpel Pumpel Theater im Museumshof gemacht.
Titelbild: © Steffen Rasche
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Red. / Presseinformation








