Der Deutsche Wetterdienst warnt bis 17 Uhr vor starkem Gewitter. Betroffen sind Cottbus und alle Landkreise der Region – mit Sturmböen bis 85 km/h, Starkregen und Hagel.

Warnung gilt bis 17 Uhr
Der Deutsche Wetterdienst hat am Freitagnachmittag um 14:34 Uhr eine amtliche Warnung vor starkem Gewitter herausgegeben. Sie gilt zunächst bis 17 Uhr und erreicht die Warnstufe 3 von 4.
Betroffen sind die Stadt Cottbus sowie die Landkreise Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz, Elbe-Elster, Dahme-Spreewald und Oder-Spree. In Spree-Neiße läuft die Warnung bereits seit 14:30 Uhr.
Bemerkenswert ist der Zuschnitt: In ganz Brandenburg sind ausschließlich diese sechs Gebiete gewarnt. Der Norden und Westen des Landes bleibt vorerst außen vor.
Sturmböen, Starkregen und Hagel
„Von Südwesten ziehen örtlich Gewitter auf“, heißt es in der Warnung. Der Wetterdienst rechnet dabei mit drei Begleiterscheinungen:
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Wovor der Wetterdienst warnt
Der DWD nennt in seiner Warnung ausdrücklich die Gefahr durch Blitzschlag und schreibt dazu „Lebensgefahr“. Hinzu kommen herabstürzende Äste, umherfliegende Gegenstände sowie rasche Überflutungen von Straßen und Unterführungen. Für Autofahrer besteht Aquaplaninggefahr.
Die Handlungsempfehlungen des Wetterdienstes: Aufenthalt im Freien vermeiden oder Schutz in Gebäuden suchen, Gewässer meiden, frei stehende Gegenstände sichern und Zelte oder Abdeckungen befestigen. Wer unterwegs ist, soll das Fahrverhalten anpassen und überflutete Abschnitte wie Unterführungen meiden.
Schwüle Luft als Auslöser
Vorausgegangen war ein schwüler Tag mit Höchstwerten um 25 Grad. In Cottbus schien die Sonne nur gut eine Stunde, die Temperatur lag am Nachmittag konstant bei rund 24 Grad und fällt auch am Abend kaum ab.
Solche Wetterlagen bringen erfahrungsgemäß Einsätze für die Feuerwehren mit sich – vollgelaufene Keller, überflutete Straßen und umgestürzte Bäume. Über größere Einsätze in der Region berichten wir, sobald uns Meldungen vorliegen.
Wo Sie den aktuellen Stand finden
Der Deutsche Wetterdienst aktualisiert seine Warnungen laufend. Den jeweils gültigen Stand für den eigenen Wohnort gibt es auf dwd.de sowie in der Warnwetter-App des DWD.
Titelbild: © Steve Seiffert (Archivbild)
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Red. / Presseinformation






