Noch geht es beim Coworking-Space Green Hub in Lübbenau vor allem in die Tiefe, doch die Grundlage für das neue Gebäude ist inzwischen geschaffen. In der mehrere Meter tiefen Baugrube ist die Kellerbodenplatte fertiggestellt, als Nächstes werden die Kellerwände eingebaut. Rund 25 Millionen Euro investiert die WIS Wohnungsbaugesellschaft in das Projekt, das später etwa 150 Arbeitsplätze bieten soll. Der Rohbau könnte im Frühsommer 2027 fertig sein, die vollständige Fertigstellung ist bis Ende 2028 vorgesehen. Mehr über den aktuellen Baufortschritt und die besonderen Herausforderungen gibt es im Videotalk mit WIS-Geschäftsführer Michael Jakobs ->> Hier klicken
Green Hub in Lübbenau nimmt weiter Form an
Auf dem Weg zum neuen Green Hub in Lübbenau ist inzwischen ein weiterer Bauabschnitt erreicht. Die Baugrube reicht nach Angaben von WIS-Geschäftsführer Michael Jakobs sieben bis acht Meter in die Tiefe. Nach dem Aushub wurden unter anderem Spundwände eingebracht, um die notwendige Dichtigkeit für den späteren Keller herzustellen. Mittlerweile sind auch der Bewehrungsstahl eingebracht und die Kellerbodenplatte fertiggestellt. Derzeit stehen die Entwässerungsanlagen mit Ring- und Druckleitungen im Fokus. Als nächster größerer Schritt folgt der Einbau der Kellerwände. „Dann geht es also Stück für Stück dann entsprechend weiter voran, so dass wir voraussichtlich so Anfang November dann auch die Grundsteinlegung hier vornehmen können“, sagte Jakobs.
Knapp 25 Millionen Euro Investition
Insgesamt werden knapp 25 Millionen Euro in das Green Hub investiert. Umgesetzt wird das Bauprojekt von der Bekotec GmbH, einer Tochtergesellschaft der WIS Wohnungsbaugesellschaft. Bis zur vollständigen Fertigstellung stehen allerdings noch mehrere Bauabschnitte an. Einen zeitlichen Ausblick gab Jakobs am NL-Mikro: „Der Rohbau wird dann vielleicht im Frühsommer nächsten Jahres fertig sein und alles drumherum mit Außenanlagen, mit Einrichtung und so weiter, da sind wir dann vielleicht schon Ende 2028“, erklärte Jakobs. Später sollen im Green Hub insgesamt 150 mobile Arbeitsplätze zur Verfügung stehen. Dafür entstehen auf rund 3.000 Quadratmetern vier Etagen mit unterschiedlichen Arbeits- und Nutzungsmöglichkeiten, ergänzt durch das Kellergeschoss.

Viel Holz, Grün und besondere technische Lösungen
Auch bei der Gestaltung soll sich das Green Hub deutlich von einem klassischen Bürogebäude abheben. Vorgesehen ist viel Holz im Innen- und Außenbereich. Dazu kommen eine Begrünung der Fassade und zahlreiche grüne Elemente im Inneren. Bei der Wärmedämmung setzt das Green Hub ebenfalls auf einen hohen Standard. Vorgesehen sind zudem Wärme- und Kühldecken sowie flexible Verglasungen, die sich an unterschiedliche Wetterlagen anpassen sollen.
Ein weiterer Baustein ist das Energiekonzept des Gebäudes. Jakobs verwies dabei auf die geplante Verbindung mit dem Rechenzentrum in Lübbenau: „Wir werden energetisch tolle Verbindungen haben, weil wir die Abwärme vom Rechenzentrum hier in Lübbenau bekommen werden. Insofern schließt sich dann überall der Kreis wieder“, sagte Jakobs. Auch technisch ist ein hoher Standard vorgesehen. Geplant sind unter anderem ein modernes Konferenzsystem, 5G sowie redundante Internetverbindungen.
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Green Hub soll mehr als nur Arbeitsplätze bieten
Das Green Hub soll künftig vor allem ein Ort für neue Arbeitsformen, Austausch und Vernetzung werden. Angesprochen werden Freelancer, Unternehmen und Menschen, die regelmäßig remote arbeiten. Durch die Lage direkt am Lübbenauer Bahnhof soll der Standort zugleich eine Verbindung zwischen Berlin-Adlershof und Cottbus schaffen und regionale Unternehmen, Fachkräfte und wissenschaftliche Netzwerke näher zusammenbringen.
„Es geht natürlich am Ende um die Community, also es ist ja nicht nur wichtig, gut arbeiten zu können mit einem tollen Standard“, sagte Jakobs. Geplant sind unter anderem Vorträge und weitere Formate, die den Austausch zwischen den späteren Nutzern fördern und neue Kooperationen anstoßen sollen. Zugleich soll das Green Hub Pendlern eine wohnortnahe Alternative zum täglichen Arbeitsweg in größere Ballungsräume oder zum klassischen Homeoffice bieten. Dieses Projekt ist gefördert durch den Bund aus Mitteln des Investitionsgesetz Kohleregionen in Zusammenarbeit mit der Mitmachkampagne „Die Lausitz, Krasse Gegend.“
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