Im Grünewalder Lauch (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) wurde am Dienstagmittag ein lebloser Mann aus dem Wasser gezogen. Etwa 20 Meter vor dem Hauptstrand ging er laut Augenzeugenberichten unter. Ein Bekannter, mit dem er unterwegs war, hatte den See bereits an anderer Stelle verlassen und suchte nach ihm. Die gerufene Feuerwehr aus Lauchhammer brachte den Mann an Land, die eingesetzte Notärztin konnte aber nur noch den Tod des 82 Jährigen feststellen.
Keine Anzeichen für äußere Einwirkungen
„Wir gehen bisher von einem unglücklichen Badeunfall mit natürlicher Todesursache aus.“ bestätigte Polizeisprecher Torsten Wendt auf Nachfrage von Niederlausitz aktuell. Trauriger Begleitumstand: In wenigen Tagen hätte der Mann seinen 83. Geburtstag gefeiert.
Hintergrund
Der Grünewalder Lauch ist ein etwa 100 Hektar großer See in Brandenburg am Ostrand des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft am Ortsrand von Grünewalde. Er entstand durch die Auffüllung des Restlochs 117 eines ehemaligen Tagebaus um das Gebiet der Plessaer Heide und Mückenberg (heute Lauchhammer-West) und wurde bis 1976 zu einem Badesee umgestaltet. Laut Bürgern von Grünewalde und Staupitz soll sich noch ein Bagger darin befinden. Am Grünewalder Lauch befinden sich unter anderem auch ein Campingplatz und eine Minigolfanlage.
Weitere Polizeimeldungen aus Oberspreewald-Lausitz
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